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5. März 2015, 11:43
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LVRG: Neue Lösungsansätze – neue Chancen

In den Diskussionen um die Auswirkungen des LVRG auf die Versicherungswirtschaft nehmen Fragen zur Rolle und beruflichen Zukunft der Vermittler einen großen Stellenwert ein. Ein Umdenken muss stattfinden, und das Bewusstsein für neue Chancen bis hin zum Aufbau einer neuen Vorsorgekultur muss geschärft werden.

Gastbeitrag von Merula Hohns, DFV Deutsche Familienversicherung AG

LVRG

“Makler sind gezwungen, sich neue Geschäftsfelder zu erschließen. Endlich, könnte man sagen.”

Das Lebensversicherungs-Reformgesetz (LVRG) ging jüngst an den Start. Mit dem erklärten Ziel, eines der bislang liebsten und absatzstärksten Vorsorge- und Anlageprodukte der Deutschen zukunftsfester zu machen und faire Leistungen für die Versicherten zu garantieren.

In der Konsequenz laufen die Bestimmungen auch darauf hinaus, dass sich das Vergütungsumfeld für die Makler und Vermittler dauerhaft deutlich verschlechtert.

Neue Geschäftsfelder erschließen

Das anhaltende Zinstief macht den Verkauf von Leben-Produkten zusätzlich schwer. Makler sind deshalb gezwungen, sich neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Endlich, könnte man sagen. Denn statt zu stöhnen und die neuen Bestimmungen nur als Belastungen zu betrachten, ergeben sich für aktive Berater daraus auch neue Perspektiven.

Bestände kreativer betreuen

Mit dem Zwang, ihr bisheriges Geschäftsmodell auf den Prüfstand zu stellen und Bestände kreativer zu betreuen, sollte daher ein Umdenken in der Branche stattfinden: hin zum Aufbau einer neuen Vorsorgekultur, in der biometrische Risiken, allen voran die Pflege, ein stärkeres Gewicht bekommen.

Denn nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes steht die Angst, im Alter zum Pflegefall zu werden, angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland bei den Bürgern weit oben. Und zwar noch vor schweren Krankheiten, Arbeitslosigkeit oder einem sinkenden Lebensstandard im Alter.

Seite zwei: Pflege im Beratungsfokus

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