Anlagechancen 2019: Lieber Aktien als Anleihen

Die Aktienkurse sind zu Jahresanfang wieder gestiegen, doch die Anleger bleiben pessimistisch. Für die Märkte ist das positiv und negativ zugleich. Welche Sektoren profitieren werden:

Gastbeitrag von Juan Nevado, M&G

 Juan Nevado ist Fondsmanager des M&G (Lux) Dynamic Allocation Fund
Juan Nevado: „Bemerkenswert ist doch, dass die Anleger – insbesondere in Ländern wie Deutschland, Japan und Südkorea – positive Entwicklungen wie steigende Unternehmensgewinne, Fortschritte in der Corporate Governance oder die allgemeine Verbesserung der Binnenwirtschaft in Japan weitgehend ignorierten.“

Es hat nicht viele gute Nachrichten gebraucht, um die Aktienkurse Anfang dieses Jahres wieder anzukurbeln. Allein durch die Andeutung der US-Notenbank, in Zukunft bei ihren Zinserhöhungen nicht mehr so aggressiv zu sein, sondern eher einen geduldigeren Ansatz zu verfolgen, dürfte Anleger erleichtert haben, da bei den Börsenturbulenzen im Februar und Oktober letzten Jahres die Sorge eine Rolle spielte, welche negativen Effekte steigende US-Zinsen auf die Aktienbewertungen haben würden.

Anleger ignorierten positive Nachrichten

Eine globale Rezession halten wir aus heutiger Sicht für unwahrscheinlich – trotz des langsameren Wirtschaftswachstums und vorsichtigeren Prognosen der Analysten zu Unternehmensgewinnen. Die Frage wird sein, ob sich der tiefgreifende Pessimismus über den Zustand der Weltwirtschaft dieses Jahr fortsetzen wird.

Bemerkenswert ist doch, dass die Anleger – insbesondere in Ländern wie Deutschland, Japan und Südkorea – positive Entwicklungen wie steigende Unternehmensgewinne, Fortschritte in der Corporate Governance oder die allgemeine Verbesserung der Binnenwirtschaft in Japan weitgehend ignorierten.

Seite zwei: Das sind die Investmentchancen in 2019

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