Zwar nehmen junge Erwerbstätige nehmen das Risiko eines Einkommensausfalls ernst, dennoch sichern sich jedoch häufig nicht ausreichend dagegen ab. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von Canada Life unter 1.000 Berufstätigen im Alter von 20 bis 30 Jahren.
Demnach halten 91,5 Prozent der Befragten eine private Vorsorge für längere Einkommensverluste, etwa infolge von Krankheit, für wichtig. Dennoch verfügt nur etwas mehr als ein Drittel über eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Ein Großteil bleibt damit ohne umfassenden Schutz. Viele verlassen sich stattdessen auf eigene Rücklagen oder Unterstützung aus dem familiären Umfeld. 49,4 Prozent nennen Ersparnisse als Absicherung, 40,7 Prozent setzen auf Hilfe durch die Familie. Auf staatliche Leistungen vertrauen lediglich 27,9 Prozent.

Große Absicherungslücke bei jungen Erwerbstätigen
Insgesamt sind damit fast zwei Drittel der jungen Berufstätigen nicht ausreichend gegen Berufsunfähigkeit abgesichert. Dabei kann ein längerer Einkommensausfall die finanzielle Stabilität schnell gefährden.
Die Umfrage zeigt zugleich, welche Anforderungen junge Menschen an Beratung stellen. Für 53,1 Prozent ist hohe Fachkompetenz entscheidend. Auch eine gute Erreichbarkeit der Berater spielt für 49 Prozent eine wichtige Rolle, während 41,3 Prozent Wert auf transparente Kosten legen. 38,9 Prozent erwarten zudem eine schnelle Bearbeitung ihrer Anliegen.
Diese Erwartungen unterstreichen die Bedeutung qualifizierter Beratung im Vertrieb von Berufsunfähigkeitsversicherungen. Vermittler, die Fachwissen mit Servicequalität verbinden, treffen auf eine grundsätzlich aufgeschlossene Zielgruppe.
Professionelle Beratung als wichtigste Informationsquelle
Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung setzen viele junge Erwerbstätige auf Experten. 50,9 Prozent nennen professionelle Beratung als wichtigste Informationsquelle und liegen damit deutlich vor anderen Kanälen. Auch das persönliche Umfeld spielt eine Rolle: 37,1 Prozent orientieren sich an Eltern und Verwandten, 33,7 Prozent nutzen Vergleichsportale. Freunde werden von 26,4 Prozent genannt, soziale Medien von 19,2 Prozent. Kolleginnen und Kollegen sowie klassische Medien sind mit 15,0 beziehungsweise 13,1 Prozent von geringerer Bedeutung.

„Die Realität zeigt: Eigene Ersparnisse oder das Vermögen der Familie können im Fall des Falles leider schnell aufgebraucht sein. Fast zwei Drittel der jungen Menschen im Job stehen dann ohne effektiven Schutz ihrer Arbeitskraft da. Doch die jungen Berufstätigen haben die richtigen Lösungsansätze bereits auf dem Schirm: Profi-Beratung und Fachkompetenz! Versierte Versicherungsmakler bringen die Absicherung strukturiert unter Dach und Fach. Und je früher man sich kümmert, desto einfacher und günstiger wird‘s,“ sagt Dr. Frederick Krummet, Chief Distribution Officer bei Canada Life.
Hohe Erwartungen an Vermittler
Für die Versicherungsbranche ergibt sich daraus ein klar umrissenes Aufgabenfeld. Junge Zielgruppen sind sich der Risiken bewusst, benötigen jedoch Unterstützung bei der konkreten Umsetzung. Die Kombination aus Fachkompetenz, Transparenz und Erreichbarkeit gilt dabei als entscheidender Faktor für den Abschluss.
Gleichzeitig zeigt die hohe Bedeutung persönlicher Beratung, dass digitale Informationsangebote allein häufig nicht ausreichen, um die bestehende Absicherungslücke zu schließen. Civey hat die Daten zwischen dem 19. und 23. März 2026 erhoben. Die Ergebnisse sind laut Unternehmen repräsentativ und weisen einen statistischen Fehler von 3,1 Prozentpunkten auf.














