„Betrug“ – BaFin warnt vor falscher Krypto-Aufsicht

Eine digitale Hand kommt aus einem Laptop-Bildschirm
Foto: Shutterstock
Die BaFin empfiehlt, keinesfalls persönliche Daten herauszugeben.

Die BaFin warnt Verbraucherinnen und Verbraucher vor der Website kryptomarktaufsicht.com. Die angebliche Aufsicht macht offenbar das Gegenteil von dem, was sie vorgibt. Die mutmaßlichen Täter gehen dabei nicht nur digital vor.


Auf der Website werde Verbraucherinnen und Verbrauchern angeboten, sie dabei zu unterstützen, ihr Geld zurückzuerlangen, wenn sie Opfer eines Betrugs geworden sind. Dazu sollen Verbraucher ihre persönlichen Daten hinterlassen, berichtet die BaFin.

„Es handelt sich hierbei um einen Betrugsversuch“ warnt die Behörde unmissverständlich unter der Überschrift „Betrug: Warnung vor gefälschter Website kryptomarktaufsicht.com“. Die BaFin empfiehlt, sich keinesfalls auf dieses Hilfsangebot einzulassen und keine Login-Daten, Passwörter, Kreditkartennummern, Kontoverbindungen oder ähnliche Daten herauszugeben.

Der BaFin seien auch Fälle bekannt, in denen ein angeblicher Mitarbeiter der beschriebenen Website Verbraucherinnen und Verbraucher per Telefon kontaktiert hat. Die Aufsicht bittet alle Verbraucher, derartige Kontaktaufforderungen abzulehnen und Anzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft zu erstatten. Wer Zweifel hat, kann sich auch an die BaFin selbst wenden.

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