Finexity plant neue Private-Market-Plattform mit Medien-Kooperation

Foto: ©Finexity
Paul Hülsmann, Finexity

Die auf tokenisierte Private-Market-Investments ausgerichtete Finexity Group und die Egro Mediengruppe starten eine neue Plattform, die "bis zu zehn Millionen wöchentlichen Leserinnen und Lesern einen strukturierten und digitalen Zugang zum privaten Kapitalmarkt ermöglichen soll".

Die Plattform richte sich an Anleger, die ihre Vermögensallokation gezielt um Sachwerte und weitere Private-Market-Investments erweitern möchten, teilt Finexity mit. Im Mittelpunkt stehen demnach ausgewählte Private-Market-Experten sowie unabhängige Analysten, die ihre jeweilige Assetklasse regelmäßig in den rund 70 Wochenzeitungen der Egro Mediengruppe einordnen, Marktentwicklungen erklären und Grundlagenwissen vermitteln.


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„Über die Plattform erhalten Anleger einen kuratierten Zugang zu ausgewählten Investmentprodukten“, heißt es in der Mitteilung. Die Leser sollen die Projekte beziehungsweise Investments in den besprochenen Märkten also offenbar gleich zeichnen können. Die Plattform startet mit Anlagemöglichkeiten in der Assetklasse Erneuerbare Energien und soll schrittweise auf weitere Assetklassen ausgebaut werden, so die Ankündigung.

Die Plattform wird der Mitteilung zufolge operativ und technisch vollständig von Finexity betrieben. Das Unternehmen verantwortet demnach die Strukturierung, die regulatorische Einbettung sowie die digitale Zeichnungs- und Abwicklungsstrecke. Die Egro Mediengruppe bringe ihre journalistische Kompetenz, ihre regionale Verankerung und ihre Reichweite ein.

Lokale Wurfzeitungen

Mit rund 70 Wochenzeitungen, einer wöchentlichen Druckauflage von über drei Millionen Exemplaren und einer bundesweiten Reichweite von bis zu zehn Millionen Leserinnen und Lesern biete Egro eine der stärksten medialen Plattformen im deutschen Markt. Bei den Zeitungen der Mediengruppe, die laut Impressum ihrer Website als Egro Direktwerbung GmbH firmiert, handelt sich offenbar in erster Linie um lokale Wurfzeitungen, die kostenlos an alle betreffenden Haushalte verteilt werden und sich durch Werbung und eingelegte Prospekte finanzieren.

Die externen Fachbeiträge werden der Mitteilung zufolge von den Egro-Redakteuren redaktionell aufbereitet und dienen der Information und Einordnung. „Mit der Egro Mediengruppe gewinnen wir einen Medienpartner mit signifikanter Reichweite und Glaubwürdigkeit, sagt Paul Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Finexity Group. „Erstmals sind wir in der Lage, unsere Investmentlösungen großflächig, kontinuierlich und direkt in die Haushalte von bis zu zehn Millionen Menschen zu kommunizieren“, so Hülsmann weiter.

„Direkter Kanal zwischen Kapitalmarkt und Privatanlegern“

„Die Plattform zeigt, wie edukative Inhalte und digitale Infrastruktur zusammenwirken können, um Private Markets verständlicher und zugänglicher zu machen“, ergänzt Michael Ost, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Finexity Group. „Zusätzliche Reichweite trifft hier auf eine bereits skalierbare Infrastruktur, so können neue Anlegergruppen strukturiert und verantwortungsvoll an Private-Market-Investments herangeführt werden.“

Bernd Maas, Geschäftsführender Gesellschafter der Egro Mediengruppe, wird in der Mitteilung zitiert: „Wir sehen in dieser Partnerschaft eine langfristige strategische Allianz, die klassische Medien mit zukunftsweisenden Finanztechnologien verbindet und uns Zugang zu neuen Erlösquellen schafft.“ Markus Echternach, Geschäftsführung Egro Mediengruppe, ergänzt demnach: „Gemeinsam schaffen wir einen direkten Kanal zwischen Kapitalmarkt und Privatanlegern. Diese Kooperation hat das Potenzial, den Zugang zu Investments in Deutschland nachhaltig für Millionen von Menschen zu verändern.“

Die Plattform werde als eigenständige Marke konzipiert und technisch als Whitelabel-Lösung über die Finexity-Infrastruktur betrieben. Die Partnerschaft ist den Angaben zufolge langfristig ausgerichtet und sieht eine sukzessive Ausweitung der gemeinsamen Aktivitäten vor. „Mittelfristig ist die strukturierte Abwicklung von Primärmarkttransaktionen im unteren neunstelligen Euro-Bereich vorgesehen“, so die Ankündigung, also im Bereich über 100 Millionen Euro.

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