Zielsetzung des Fonds ist die mittelbare Investition über inländische geschlossene Spezialfonds in den großflächigen Einzelhandel (Schwerpunkt: Nahversorgung) mit vermietbaren Gesamtflächen ab 800 Quadratmetern und jeweils mindestens 70 Prozent Einzelhandelsnutzung. Die Anlagebedingungen der Zielfonds müssen vorsehen, dass die Objekte in Deutschland liegen. Bei Neubauprojekten darf die Kaufpreisfälligkeit erst mit vollständiger Fertigstellung und im Wesentlichen mängelfreier Abnahme durch die KVG und den Mieter gegeben sein.
Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) ist die Hansainvest Hanseatische Investment-GmbH als Service-KVG. Die Investitionen sollen über zwei Zielfonds mit regional unterschiedlichem Investitionsfokus (Süd- und Norddeutschland) vorgenommen werden, die als Sondervermögen ebenfalls von Hansainvest als KVG verwaltet werden und bei denen der Fonds jeweils der einzige Anleger ist. Die Anleger erzielen dadurch laut Prospekt Einkünfte aus Kapitalvermögen.
Die Habona Invest fungiert als Emissionshaus. Weitere Habona-Unternehmen übernehmen unter anderem das Asset Management und die Eigenkapitalvermittlung. Die Mindestbeteiligung liegt bei 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio.
Stärken/Chancen
Als „Stärken/Chancen“ des Fonds beurteilt die G.U.B., dass Habona über ausgeprägte branchenspezifische Erfahrung und Spezialisierung verfügt, den Marktzugang durch Vorläuferfonds belegt und fünf Einzelhandelsimmobilien-Fonds bereits erfolgreich beendet hat.
Mit Hansainvest ist zudem eine namhafte Service-KVG eingebunden, Nahversorgung – insbesondere Lebensmittel-Einzelhandel – ist vergleichsweise stabil und das Preisniveau für Investitionen ist nach Korrektur verbessert.
Positiv beurteilt die G.U.B. daneben die geplante Risikomischung und dass ein Anker-Mietvertrag als Investitionsvoraussetzung vorhanden sein muss, Projektentwicklungs- und Fertigstellungsrisiken weitgehend ausgeschlossen sind und die Ausschüttungen laut Konzept grundsätzlich steuerfrei sind (Versteuerung auf Fondsebene).
Schwächen/Risiken
Als „Schwächen/Risiken“ sieht die G.U.B. den Status als Blind Pool und recht hohe Objekt-Nebenkosten. Zudem ist das Platzierungsrisiko nicht vertraglich abgesichert, keine laufende Tilgung geplant und die Verkaufsprognose ambitioniert.
—————–
Die vollständige G.U.B. Analyse steht auf www.gub-analyse.de zum kostenlosen Download zur Verfügung
Risikohinweis/Haftungsausschluss: Die G.U.B. Analyse Finanzresearch GmbH ist wie die Cash. Media Group eine Tochtergesellschaft der Cash. Medien AG. G.U.B. Analysen sind kein Angebot und keine Aufforderung zur Investition und bieten keine Garantie vor Verlusten. Geschlossene AIFs enthalten stets auch Risiken bis zum Totalverlust der Einlage, unter Umständen insbesondere durch steuerliche Implikationen auch darüber hinaus. Das G.U.B. Urteil ist kein Bonitätsrating, sondern es resultiert aus einer Bewertung, Gewichtung und Gegenüberstellung von Chancen und Risiken, die nach Einschätzung der G.U.B. Analyse Finanzresearch GmbH bei dem beurteilten Fonds bestehen. Grundlage einer etwaigen Beteiligung ist ausschließlich der vollständige Verkaufsprospekt inklusive der darin enthaltenen Risikohinweise sowie ggf. weitere Informationen, die vom Anbieter oder Vermittler zur Verfügung gestellt werden. Die G.U.B. Analyse Finanzresearch GmbH übernimmt keinerlei Gewähr oder Haftung. Weitere wichtige Hinweise zur G.U.B. Analyse inklusive Informationen zur Analysesystematik und zu Interessenkonflikten finden Sie auf gub-analyse.de bzw. in der vollständigen Analyse.
Frühere Entwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Entwicklungen. Die steuerliche Behandlung hängt auch von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Anlegers ab und kann künftig Änderungen unterworfen sein.











