IVFP: Das sind die besten Risikolebensversicherer

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Kurz vor Weihnachten hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) sein neues Rating für Risikolebensversicherungen veröffentlicht. Insgesamt wurden über 90 Tarife von 50 Gesellschaften in den zwei Kategorien - Basis und Premium - sowie Nichtraucher und Raucher - auf das Preis-Leistungs-Verhältnis, Flexibilität und Transparenz untersucht. Elf Gesellschaften erhielten die begehrte Top-Auszeichnung "Exzellent".

Kurz vor Weihnachten hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung sein neues Rating für Risikolebensversicherungen veröffentlicht. Insgesamt elf Gesellschaften erhielten die begehrte Top-Auszeichnung „Exzellent“.

Die Bestbewertungen gingen in diesem Jahr an die Allianz Lebensversicherungs-AG, die Allianz-Tochter Deutsche Lebensversicherungs-AG, die Bayern-Versicherung Lebensversicherung AG, Delta Direkt Lebensversicherung AG München, Dialog Lebensversicherungs-AG, Europa Lebensversicherung AG, LV 1871 a. G., Nürnberger Lebensversicherung AG, Signal Iduna Lebensversicherung AG, Stuttgarter Lebensversicherung a.G. und die Württembergische Lebensversicherung AG,

„Immer dann, wenn ein finanzielles Risiko droht, sobald ein Partner oder eine Partnerin verstirbt, ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll“, sagt Prof. Michael Hauer, Geschäftsführer des Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP).

Zuerst werde hierbei zum Teil an Familien gedacht, so Hauer. Nicht zu vergessen seien jedoch auch kinderlose Paare oder vor allem Paare ohne Trauschein. Gerade für sie sei eine Risikolebensversicherung empfehlenswert, da bei Tod kein Anspruch auf Witwer- oder Witwenrente besteht. Ähnliches gilt laut dem Rating-Experten auch bei Geschäftspartnern, die sich mit dieser Versicherung gegenseitig absichern können. Und – natürlich – die Absicherung einer Immobilienfinanzierung.

„Die Ausgestaltungen der Tarife sind vielfältig und lassen sich auf die unterschiedlichsten Konstellationen anpassen. Es ist für nahezu jeden Personenkreis existenziell von Bedeutung, sich mit dem Thema der Absicherung der Hinterbliebenen auseinanderzusetzen – auch wenn das niemand gerne tut“ betont Hauer weiter.

Das wurde untersucht

In seiner Analyse untersucht das Institut Tarife in den Kategorien „Basis“ und „Premium“. Die Kategorie „Basis“ sichert dabei nur das reine Todesfallrisiko ab. „Premium-Tarife“ dagegen bieten zusätzlich Op-tionen, wie eine Leistung bei schwerer Krankheit (Dread Disease) vor dem Versterben oder eine nach-trägliche Erhöhung des Versicherungsschutzes ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Allen Tarifen lag die Annahme „Angestellter oder Handwerker“ sowie „Nichtraucher oder Raucher“ zugrunde. Die Beitragsberechnungen erfolgten bei einer vorgegebenen Versicherungssumme von 150.000 Euro für 30- und 40-Jährige. Die Gesamtnote ergibt sich, wie in allen anderen Ratings des IVFP, aus vier Teilbereichsnoten – Unternehmensqualität, Preis-Leistung, Flexibilität sowie Transparenz und Service.

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