Dr. Peters erreicht positive Ergebnisse und Perspektiven bei drei A380-Fonds

Foto: Smarterpix/mreco99
Airbus A380 (Symbolbild).

Der Dortmunder Asset Manager Dr. Peters Group erzielt bei drei Airbus-A380-Fonds wichtige Fortschritte durch verlängerte Leasingverträge und den Verkauf von Flugzeugteilen. Damit zeichnen sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen solide Ergebnisse der ursprünglich von Hannover Leasing aufgelegten Fonds ab.

Die Dr. Peters Group hat damit über ihre Tochtergesellschaft DS Aviation GmbH zentrale Meilensteine bei drei Airbus-A380-Publikumsfonds erreicht. Für die Fonds Flight Invest 50 und 51 werden die Leasingverträge mit der Fluggesellschaft Emirates jeweils um fünf Jahre verlängert. Parallel dazu veräußert der Fonds Flight Invest 49 weitere Flugzeugkomponenten, teilt das Unternehmen mit.


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Die drei Fonds hatte die Dr. Peters Group Ende 2021 von der Corestate-Tochter Hannover Leasing übernommen. Für die Anleger zeichnen sich nun Gesamtmittelrückflüsse zwischen 125 und 150 Prozent ab. Angesichts der anhaltenden Unsicherheiten rund um den Airbus A380 wertet das Unternehmen diese Entwicklung als durchweg positiv.

Leasingverlängerungen mit Emirates ermöglichen Auszahlungen

Die Leasingverträge der beiden Fonds Flight Invest 50 und 51 laufen nun bis Dezember 2030 beziehungsweise August 2031. Die Verlängerungen wirken sich unmittelbar auf die Ausschüttungen aus. Anleger des Flight Invest 50 haben im Dezember 2025 eine Auszahlung von 16,8 Prozent erhalten. Beim Flight Invest 51 ermöglicht die Vertragsverlängerung weitere zwölf Prozent Auszahlungen im Januar 2026. Dieser Fonds hatte bereits im Sommer 2025 eine Auszahlung von 15 Prozent geleistet.

Zusätzlich vereinbart die Dr.-Peters-Tochtergesellschaft mit Emirates Kaufoptionen zum Ende der jeweiligen Verlängerungszeiträume. Damit bestehe eine reelle Chance für eine erfolgreiche Veräußerung der beiden Flugzeuge.

Verkauf von A380-Komponenten beim Flight Invest 49

Anders ist die Entwicklung beim Fonds Flight Invest 49 gelagert. Dessen Airbus A380 war seit 2010 an Singapore Airlines verleast gewesen. Nach der Corona-Pandemie stellte die Fluggesellschaft die Maschine im australischen Alice Springs ab. Eineinhalb Jahre nach der Übernahme durch die Dr. Peters Group beschlossen die Anleger, das Flugzeug zurückzunehmen.

Im Zuge der Rücklieferung zahlte Singapore Airlines sämtliche bis zum Vertragsende im August 2025 fälligen Leasingraten auf einmal. Die Triebwerke des Flugzeugs veräußerte der Fonds bereits 2023 an die ehemalige Leasingnehmerin und wandelte damit einen wesentlichen Teil des Flugzeugwerts in Liquidität um.

Ende 2025 verkaufte die DS Aviation schließlich auch die verbliebenen Flugzeugteile an ein australisches Unternehmen. Damit entfallen weitere Lager- und Fondskosten, die bei einem schrittweisen Einzelverkauf über mehrere Jahre angefallen wären.

Gesamtmittelrückfluss von über 140 Prozent erwartet

Nach Zahlung des Kaufpreises haben die Anleger des Flight Invest 49 Ende 2025 eine Auszahlung von vier Prozent erhalten. Weitere vier Prozent sind für den Sommer 2026 vorgesehen. Der Gesamtmittelrückfluss liegt nach Abschluss der Liquidation voraussichtlich bei über 140 Prozent.

Kristina Salamon, geschäftsführende Gesellschafterin der Dr. Peters Group, sagt: „Dank der hochprofessionellen Arbeit unserer erfahrenen Asset Manager bei der DS Aviation ist es gelungen, alle drei A380-Fonds, die wir Ende 2021 übernommen haben, zu einem bestmöglichen Erfolg zu führen. Wir freuen uns sehr, dass wir nach dem Flight Invest 49 auch für die Anleger der Fonds Flight Invest 50 und 51 positive Ergebnisse erzielen werden.“

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