Die DFV Deutsche Familienversicherung AG schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem Konzernergebnis vor Steuern von zehn Millionen Euro ab. Die gebuchten Bruttobeiträge belaufen sich auf 204 Millionen Euro. In der Erstversicherung erzielt das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 4,4 Prozent. Treiber dieser Entwicklung sind insbesondere die digitale Neukundengewinnung, intensiveres Cross-Selling sowie Beitragsanpassungen.
Das operative Ergebnis steigt im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf neun Millionen Euro. Positive Effekte zeigen sich zudem aus den finanziellen Restrukturierungsmaßnahmen, die im Zuge des Ende 2024 abgeschlossenen Übernahme- und Delistingverfahrens umgesetzt wurden. Diese Maßnahmen wirken sich bereits im Geschäftsjahr 2025 ergebnisverbessernd aus.
Parallel dazu investiert das Unternehmen gezielt in profitable Produkte und digitale Geschäftsprozesse. Dadurch erhöht sich der Unternehmenswert weiter und die Basis für nachhaltiges Wachstum wird gestärkt.
Restrukturierung und Digitalisierung zeigen Wirkung
Dr. Stefan M. Knoll, Gründer und Vorsitzender des Vorstandes, ordnet die Entwicklung ein: „Wir wachsen solide und ich bin stolz auf meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Unternehmen auch in schwierigen Zeiten weiterentwickelt haben. In 20 Jahren eine Versicherungsgesellschaft von der privat finanzierten Gründung zur Dividendenfähigkeit zu entwickeln ist eine Leistung, für die uns viele bewundern. Wir sind im Gegensatz zu zahlreichen Start-ups der Branche solide und nachhaltig gewachsen und für die Zukunft gut aufgestellt. Anders als früher ist das Unternehmen heute weitgehend unabhängig von mir, da wir digital aufgestellt sind und die Verantwortung auf viele Schultern verteilt ist.“
Für die Aktionäre soll sich dieses Wachstum nun erstmals unmittelbar auszahlen. Die Deutsche Familienversicherung, gegründet im Jahr 2007 und eine der wenigen privaten Versicherungsneugründungen der vergangenen Jahrzehnte, plant im 20. Jahr ihres Bestehens die erstmalige Ausschüttung einer Dividende.
Mit einem Konzernergebnis vor Steuern von über zehn Millionen Euro übertrifft das Unternehmen die ursprüngliche Prognose für 2025, die bei fünf bis acht Millionen Euro lag, deutlich. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet der Vorstand eine Fortsetzung des profitablen Wachstums. Gleichzeitig sollen digitale und KI-basierte Prozesse das Kundenerlebnis weiter vereinfachen und verbessern.














