Anzeige
Anzeige
17. Dezember 2012, 13:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Aragon verkauft Inpunkto

Der Wiesbadener Finanzdienstleister verkauft seine Mehrheitsbeteiligung am Mönchengladbacher Spezialvertrieb für Krankenversicherungen Inpunkto. Käufer von 70 Prozent des Grundkapitals sind die HVP Hanse Vertriebspartner AG (HVP) sowie Alexander Rak, Vorstand und Gründer der Inpunkto.

Aragon trennt sich von InpunktoWie die Aragon mitteilt, werden künftig das Management der Gesellschaft sowie die HVP jeweils 50 Prozent der Anteile halten. Die neuen Gesellschafter werden demnach die Inpunkto eigenständig weiterführen und in den Ausbau des Vertriebs weitere Mittel investieren. Das gesamte Vertragswerk stehe unter aufschiebenden Bedingungen, deren Eintritt im Januar erwartet werde.

Trotz des Verkaufs der Anteile bleiben die beiden Unternehmen eng verbunden, so Aragon. So werde man weiterhin im Vertrieb privater Krankenversicherungen zusammenarbeiten. Im Zuge dieser Kooperation wird Ralph Konrad, Aragon-Finanzvorstand, in den Aufsichtsrat der Inpunkto eintreten.

Aragon strafft Portfolio

„Mit dem Verkauf von inpunkto setzen wir den Weg der Straffung unseres Portfolios weiter fort“, kommentiert Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstandsvorsitzender der Aragon AG, die Transaktion. „Wir konzentrieren uns in Zukunft auf die Kernbeteiligungen im Allfinanzbereich; mit dieser Strategie waren wir bereits vor der Finanzkrise bis 2008 sehr profitabel.“ Aragon wird den Verkaufserlös zur vorzeitigen Tilgung sämtlicher langfristiger Bankverbindlichkeiten nutzen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Finanzdienstleister hatte 2008 eine Mehrheitsbeteiligung an der Inpunkto erworben. Bereits im September hatte sich Aragon vom Maklervertrieb Clarus getrennt und im Zuge dessen angekündigt sich in Zukunft stärker auf die Kernbeteiligungen konzentrieren und das Unternehmensportfolio weiter straffen zu wollen.

HVP: Reine Finanzbeteiligung

Seitens der HVP handele es sich bei dem Erwerb der Inpunkto-Anteile um eine reine Finanzbeteiligung, so das Vertriebsnetzwerk. Vor diesem Hintergrund wird demnach großer Wert auf die langfristige Bindung des erfolgreichen Managements gelegt. Die Stärkung der Anteile von Alexander Rak und die damit verbundene paritätische Teilung des Aktienpaketes entspreche der Philosophie der HVP.

„Es ist uns sehr wichtig, die unternehmerische Entscheidungsfreiheit des Vorstandes und seiner Führungsmannschaft zu bewahren. Schließlich haben sie die positive Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre geprägt“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der HVP, Peter Ludwig. In das operative Management aktiv einzugreifen, sei nicht vorgesehen.

„Die Investition der HVP ist für die Inpunkto AG eine Bestätigung der hervorragenden Arbeit und Geschäftsentwicklung der letzten Jahre. Bei der Realisierung unserer Ziele und der Weiterentwicklung von Inpunkto werden wir von einem starken Partner wie der HVP profitieren“, resümiert Inpunkto-Vorstandsvorsitzender Rak. (jb)

 

Foto: Aragon

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Fed betritt mit Geldpolitik unbekanntes Terrain

Nach Jahren der lockeren Geldpolitik steht ein Epochenwechsel ins Haus. In den USA dürfte die Notenbank Fed in diesem Jahr mit der Verringerung ihrer Bilanzsumme beginnen und damit terra incognita betreten. Die Folgen für die Leitzinsentwicklung

mehr ...

Berater

Schenkungsvertrag: Rückforderungsrecht als Reißleine

Geschenktes darf man nicht zurückverlangen? Das sieht der Gesetzgeber bei Schenkungsverträgen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge anders. Mit einer pfiffigen Vertragsgestaltung kann der Unternehmer jederzeit die “Reißleine” ziehen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...