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23. Januar 2012, 18:10
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Studie: Vermögensaufbau trotzt der Krise

Nach dem turbulenten Börsenjahr 2011 hat sich das Bruttogeldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland leicht vergrößert. Die Gründe zeigt eine aktuelle Studie von Allianz Global Investors (AGI) auf.

Geldverm Gen1 in Studie: Vermögensaufbau trotzt der Krise

Nach Schätzungen der AGI legte das Bruttogeldvermögen im vergangenen Jahr um knapp 50 Milliarden zu. Ende das Jahres betrug es demnach 4,74 Billionen Euro (2010: 4,69 Billionen Euro). Durchschnittlich verfügt damit jeder Bundesbürger über ein Vermögen von rund 57.900 Euro (2010: 57.300 Euro).

Der Zuwachs war mit einem Prozent deutlich geringer als in den beiden vorangegangenen Jahren, in denen ein Plus von 4,9 beziehungsweise 3,8 Prozent erreicht wurde, teilte die Frankfurter Fondsgesellschaft mit.

Der Hauptgrund für das Vermögensplus sind laut AGI die Sparanstrengungen der privaten Haushalte. Zwar lag demnach die Sparquote mit elf Prozent etwas niedriger als 2010 (11,3 Prozent), doch aus dem deutlich gestiegenen verfügbaren Einkommen resultierte ein höheres Sparvolumen. Das verfügbare Einkommen stieg 2011 um etwa 3,3 Prozent, wozu vor allem die gute wirtschaftliche Entwicklung und der stetige Beschäftigungszuwachs beigetragen hätten, so das Unternehmen.

Obwohl sich das Sparvolumen im Vergleich zum Vorjahr erhöht hat, erwartet die AGI, dass 2011 ein fast unverändert großer Anteil in Finanzanlagen geflossen ist. Der in Sachanlagen investierte Teil ist demnach leicht angewachsen. Grund hierfür sei die positive Entwicklung am Wohnungsmarkt, in Verbindung mit sehr niedrigen Zinsen, der verbesserten Einkommenssituation und der guten Lage am Arbeitsmarkt.

Seite 2: Stärkerer Anstieg des Nettovermögens

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