28. März 2014, 09:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Sachkundeprüfung: Bis zu 60 Prozent scheitern

Beim letzten bundesweiten Prüfungstermin für den praktischen Sachkundenachweis gemäß Paragraf 34f Gewerbeordnung (GewO) sind bis zu 60 Prozent der Teilnehmer durchgefallen. Das berichtet die Fincert-Akademie unter Berufung auf Angaben der Industrie- und Handelskammern (IHK).

34f-GewO-Sachkundeprüfung: Vermittler sind schlecht vorbereitet

Die Fincert-Akademie empfiehlt Vermittlern, die praktische Sachkundeprüfung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Beim 34f-GewO-Prüfungstermin am 20.März 2014 habe es Durchfallquoten von bis zu rund 60 Prozent gegeben, so die Fincert-Akademie. Schon bei den ersten Prüfungsterminen 2013 waren demnach teilweise 80 Prozent der geprüften Vermittler gescheitert. In diesem Zusammenhang empfiehlt der Hamburger Schulungsanbieter den Vermittlern, sich auch auf die praktische Prüfung hinreichend vorzubereiten.

Angesichts der hohen Durchfallquoten und befürchteter personeller Engpässe sei den betroffenen Finanzanlagenvermittlern zu raten, rechtzeitig vor den IHK-Prüfungsterminen für den Sachkundenachweis gemäß Paragraf 34f GewO aktiv zu werden. Laut Fincert-Akademie geben IHK-Prüfer als Ursachen für die schlechten Prüfungsergebnisse an, dass die Vermittler die praktische Sachkundeprüfung häufig “auf die leichte Schulter” nähmen.

Noch vier Prüfungstermine 2014

Zudem würden durch die Aufregung in der ungewohnten Prüfungssituation oder aus Unkenntnis grundlegende Strukturen eines Beratungsgespräches nicht eingehalten. Prüflinge sprächen weiterhin oft neue gesetzliche Anforderungen nicht an. Häufig wüssten sie zudem nicht, wie sie punkten könnten, obwohl dies bei sachgerechter Vorbereitung einfach zu erreichen wäre.

Die IHK rechnen laut Fincert-Akademie ab Juni 2014 mit einem deutlichen Anstieg Anmeldungen, denn es stehen bundesweit nur noch vier Prüfungstermine (18. Juni., 17. September, 15. Oktober und 26. November 2014) zur Verfügung. Liegt der Sachkundenachweis nicht bis zum 31.Dezember vor, erlischt die Übergangserlaubnis und der Vermittler verliert seine Gewerbeerlaubnis. (jb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Policen Direkt erweitert Geschäftsführung

Philipp Kanschik und Christopher Gentzler verstärken zum 01. Januar 2020 die Geschäftsleitung der Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH. Zusammen mit der bestehenden Geschäftsführung werden sie den Ausbau des zuletzt stark gewachsenen Maklergeschäfts weiter vorantreiben.

mehr ...

Immobilien

McMakler knackt die Milliarden-Marke

Beste Stimmung auf dem Immobilienmarkt: Die Branche spricht bereits vom Superzyklus und ein Ende des Booms sehen Experten derzeit nicht. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Jahresrückblick von McMakler wider.

mehr ...

Investmentfonds

CoCo-Markt: solider Start nach Performance-Rekord in 2019

Das Jahr 2019 wurde zum performancestärksten Jahr für die Anlageklasse der CoCo-Anleihen – und dies direkt nach dem bisher einzigen Jahr mit einer negativen Performance für den CoCo-Markt. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies ein Plus von 15,3 Prozent beim ICE BofAML Contingent Capital Index (hedged in EUR) und einen Kurszuwachs von 19,3 Prozent bei der EUR-Tranche des Swisscanto (LU) Bond Fund COCO.

mehr ...

Berater

Generali erstmals unter den Top 100 der nachhaltigen Unternehmen weltweit

Generali wird in der Rangliste von Corporate Knights „2020 Global 100 Most Sustainable Corporations“ erstmals aufgeführt, der Rangliste der 100 nachhaltigsten Unternehmen der Welt.

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB steigert Umsatz zum fünften Mal in Folge

Die RWB Group hat im Jahr 2019 bei Privatanlegern und institutionellen Investoren insgesamt mehr als 77,5 Millionen Euro platziert. Mehr als drei Viertel des platzierten Kapitals entfallen auf das Kerngeschäft der Private-Equity-Dachfonds.

mehr ...

Recht

Scholz’ Finanzsteuer auf EU-Ebene in Gefahr

Die von Bundesfinanzminister Olaf Scholz geplante Finanztransaktionssteuer trifft bei den EU-Partnern auf heftigen Widerstand. Scholz’ Vorschlag sei “so nicht akzeptabel”, sagte der österreichische Finanzminister Gernot Blümel am Dienstag in Brüssel. Nötig sei ein neuer Vorschlag, sonst werde Österreich bei der Steuer nicht mitmachen.

mehr ...