3. Juni 2014, 14:30
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Infinus: Neuer Termin für Gläubigerversammlung

Die erste große Versammlung von Infinus-Anlegern wurde am 13. Mai ohne Ergebnis abgebrochen. Jetzt stehen neue Termine für die Wahl eines gemeinsamen Vertreters der Gläubiger der Konzernmutter Future Business (Fubus) fest.

Infinus: Fortsetzung der Fubus-Gläubigerversammlung

Das Dresdener Amtsgericht hat für den 17. Juni die ersten Termine Wahl eines gemeinsamen Vertreters der Infinus-Anleger festgesetzt.

Das Dresdener Amtsgericht hatte die Gläubiger zur Wahl eines gemeinsamen Vertreters am 13. Mai in die Dresdner Messe geladen. Diese erste große Versammlung von Infinus-Anlegern musste ergebnislos abgebrochen werden. Nun hat das Dresdener Amtsgericht neue Termine festgelegt. Anders als am 13. Mai sind am 17. Juni nicht alle Anleger auf einmal eingeladen.

Am Freitag hat das Amtsgericht auf www.insolvenzbekanntmachungen.de Termine für 43 Tranchen der Orderschuldverschreibungen (OSV) veröffentlicht. Die ersten Anleger sollen demnach am 17. Juni um 8:30 Uhr ins Amtsgericht Dresden kommen. Im Anschluss finden am gleichen Tag 42 weitere Versammlungen bis halb eins im Fünf-Minuten-Takt statt.

Vier Rechtsanwälte kandidieren

Das Stimmrecht in der OSV-Gläubigerversammlung können die Gläubiger entweder selbst oder durch eine nach Paragraf 79 Abs. 2 ZPO vertretungsbefugte Person ausüben. Derzeit haben vier Rechtsanwälte angekündigt, jeweils als gemeinsamer Vertreter kandidieren zu wollen. Die Kandidaten sind auf der von Insolvenzverwalter Bruno M. Kübler eingerichteten Informationsseite veröffentlicht .

Bei der ersten Versammlung waren 1300 von Infinus angeworbene Anleger beziehungsweise ihre Vertreter zum Termin erschienen. Für Schwierigkeiten sorgte unter anderem die Tatsache, dass Future Business die von Infinus vertriebenen OSV in 4852 unterschiedlichen Emissionen begeben hatte. An einem Termin waren daher 4852 Wahlen zeitgleich angesetzt. (jb)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Traurig ist, dass die meisten Anleger und hier vor allem die kleineren Anleger, am Ende wahrscheinlich kein Geld mehr sehen. Denn als erstes werden meistens die großen Gläubiger bedient. Leider sind es jedoch eher die kleineren Anleger, bei denen es wirklich wichtig wäre, etwas vom Geld zurückzubekommen.

    Kommentar von Mario — 11. Juni 2014 @ 17:28

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