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16. Oktober 2014, 11:15
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“Zu wenig weibliche Vorbilder im Vertrieb”

Frauen sind in der Versicherungs- und Finanzbranche in Vertrieb und Führung immer noch Exoten. Cash.-Online sprach mit Adelheid Marscheider, Versicherungsmaklerin und Vorstandsmitglied beim Verband Deutscher Versicherungsmakler e.V (VDVM) über die Hintergründe des Phänomens und mögliche Lösungen.

Geringer Frauenanteil: Zu wenig weibliche Vorbilder im Vertrieb

“In kleinen und mittelständischen Unternehmen findet Frau eher Förderer und Unterstützer für den Ausbau ihrer Karriere.”

Warum sind Frauen Ihrer Meinung nach im Vertrieb und auf der Führungsebene immer noch in der Minderheit?

Zum einen wirkt das Image der Versicherungsbranche nicht gerade positiv auf Frauen. Zum anderen sind Frauen sicherheitsorientiert und schätzen gleichbleibendes Gehalt. Im Vertrieb erhalten Sie lediglich ein Fixum und einen variablen Anteil. Dies ist für Frauen oftmals nicht kalkulierbar.

Außerdem existieren wenig weibliche Vorbilder, insbesondere im Vertrieb. Schlussendlich sind das Netzwerken und sich bei anderen Tipps holen Dinge, die sich “Frau” nicht immer traut. Sie muss immer nachdenken, bevor sie Sätze sagt wie: “Lass uns doch in Kontakt bleiben” oder “Wie wäre es, wenn wir noch ein Bier zusammen trinken?”.

Haben Männer und Frauen denn grundsätzlich die gleichen Chancen im Versicherungsvertrieb Karriere zu machen?

In den großen Unternehmen der Versicherungswirtschaft ist es schwieriger als in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Hier findet Frau eher Förderer und Unterstützer für den Ausbau ihrer Karriere.

 

Seite zwei: Ziele und Erfolge des VDVM-Frauen-Netzwerks

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1 Kommentar

  1. Bei Hebammen ist der anteil der Männer noch sehr gering, trotzdem stört es niemanden. Die Frau Marscheider bleibt eben eine Exotin

    Kommentar von Jan Lanc — 17. Oktober 2014 @ 11:43

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