Anzeige
5. März 2015, 09:14
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche gegen Gehaltsoffenlegung

Im Familien- und Freundeskreis reden die Deutschen über ihr Gehalt – anders als mit Arbeitskollegen. Einer Offenlegung nach schwedischem Vorbild wie sie Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig plant, stehen die Deutschen skeptisch gegenüber.

Gehälter Deutschland

40 Prozent der Studienteilnehmer reden mit ihren Arbeitskollegen nicht über ihr Gehalt.

Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Kölner Marktforschungsinstituts YouGov.

Demzufolge sprechen die Deutschen insbesondere mit Freunden und Familie über Geld und Gehalt. Knapp 31 Prozent der Befragten redet zumindest ab und zu mit seinem unmittelbaren Umfeld über sein Einkommen.

Weitere 33 Prozent spricht “im Ungefähren” mit Freunden und Familie über die Höhe des Gehalts. Lediglich 21 Prozent sehen ihr Gehalt als Tabu an und reden nie darüber.

Tabuthema bei Kollegen

Anders sieht dies im Gespräch mit Arbeitskollegen aus. Hier ziehen 40 Prozent der Studienteilnehmer eine Linie und vermeiden das Gehaltsthema komplett.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig plant ein Gesetz nach schwedischem Vorbild mit dessen Hilfe sich Arbeitnehmer über die Gehälter ihrer Kollegen mit der gleichen Tätigkeit informieren können sollen. Dies schließe allerdings die Auskunft zu den Einkommen einzelner Mitarbeiter aus.

Bei den Befragten wird ein solches Gesetz abgelehnt, so die YouGov-Studienautoren. 54 Prozent der Deutschen seien gegen mehr Transparenz bei der Gehaltsoffenlegung.

Im Rahmen der Studie wurden 1.000 Personen im Zeitraum vom 2. bis 4. März 2015 befragt. (nl)

Foto: Shutterstock

 

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Spahn kündigt weitere Anhebung der Pflegeversicherungsbeiträge an

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine weitere Anhebung der Beiträge zur Pflegeversicherung angekündigt. “Ich kann ihnen jetzt schon sagen: Wir werden in den nächsten Jahren die Beiträge nochmals erhöhen müssen”, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung “Maischberger”.

mehr ...

Immobilien

Umbauten am Haus: Anpassung der Police nicht vergessen

Wer am eigenen Heim Umbauten vornimmt, sollte an die Konsequenzen für die Wohngebäudeversicherung denken. Ansonsten könnte es im Schadensfall böse Überraschungen geben. Die Gothaer gibt Tipps, worauf Immobilieneigentümer achten sollten.

mehr ...

Investmentfonds

Wer die Finanzmärkte verstehen will, muss politisch denken

In den Print- und TV-Medien wird dramatisch mit viel Blut, Schweiß und Tränen gearbeitet. Man weiß natürlich, dass sich schlechte Nachrichten immer besser als gute verkaufen. Sie sorgen für Klicks und Quoten und locken Werbepartner an wie Licht die Mücken. Theoretisch bieten auch Kriegsangst, Zollangst und Zinsangst beste Drehbücher für den Zusammenbruch an den Finanzmärkten. Tatsächlich werden sie von nach Aufmerksamkeit heischenden Dramaturgen liebend gern benutzt. Aber sind sie in der Praxis wirklich untergangstauglich? Die Halver-Kolumne

mehr ...

Berater

Qualitypool bietet zwei neue Apps an

Der Maklerpool Qualitypool startet kostenlose Apps für seine Vertriebspartner und deren Endkunden. Die App “hQ – Das Partnercockpit” soll Vertriebspartner mit neuen Features unterstützen, Kunden erhalten die dazugehörige App “FinUp”, um ihre bestehenden Verträge und passende Angebote jederzeit einsehen zu können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia gibt weiteren Publikumsfonds in den Vertrieb

Die Patrizia GrundInvest hat den Vertrieb ihres siebten Publikumsfonds gestartet. Er investiert in einer deutschen Tourismusregion. Zudem kündigt das Unternehmen vier weitere alternative Investmentfonds (AIFs) für Privatanleger noch für dieses Jahr an.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...