Anzeige
24. Juni 2015, 08:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Infinus-Manager bleiben Prozess fern

Im Schadenersatzprozess gegen die Manager der Infinus-Unternehmensgruppe vor der 9. Zivilkammer des Landgerichts Leipzig (LG Leipzig) hat am Montag der erste Termin zur Beweisaufnahme stattgefunden. Die angeklagten Infinus-Manager erschienen nicht zum Termin.

Infinus-Gründer verweigert Aussage

Die fünf Angeklagten und ein weiterer Zeuge aus der Infinus-Gruppe erschienen nicht zum Termin zur Beweisaufnahme am 22. Juni im LG Leipzig.

Die fünf Angeklagten nahmen nicht am Termin zur Beweisaufnahme teil, sondern ließen sich durch ihre Anwälte vertreten. Auch Firmengründer Jörg Biehl, der als Zeuge vernommen werden sollte, erschien nicht vor Gericht.

Biehl, der persönlich haftende Gesellschafter der zur Infinus-Gruppe gehörenden Future Business KG aA, sitzt seit 19 Monaten in Untersuchungshaft. Wie aus verschiedenen Medienberichten hervorgeht, reichte er – statt zum Termin zu erschienen – einen anwaltlichen Schriftsatz ein, in dem er sich auf sein Zeugnisverweigerungsrecht beruft.

Fall gilt als Musterprozess

Die 9. Zivilkammer des LG Leipzig will demnach in den nächsten Monaten klären, ob der Infinus-Gründer dem Termin zur Beweisaufnahme fernbleiben durfte. Die Richter überlegen zudem ein Sachverständigen-Gutachten über die Geschäfte der Infinus-Gruppe in Auftrag zu geben.

Der Schadenersatzprozess gegen die ehemaligen Infinus-Manager wird von Anlegern und Anwälten mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Das Urteil könnte als Vorbild für weitere Prozesse dienen. Im aktuellen Fall fordert ein Elektronikingenieur aus Neustadt in Sachsen Schadenersatz. Der 57-Jährige hatte bei Infinus 75.000 Euro als Altersvorsorge angelegt. Der Prozess soll am 18. September fortgesetzt werden. (jb)

Foto: Shutterstock

 

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

Volkswohl Bund: Bläsing wird Nachfolger von Dr. Maas

Beim Dortmunder Versicherer Volkswohl Bund gibt es einen Wechsel in der Führungsspitze. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Maas geht Ende April 2017 nach über 37 Jahren Tätigkeit in den Ruhestand. Mit Wirkung zum 1. Mai 2017 wird Dietmar Bläsing neuer Sprecher der Vorstände der Volkswohl Bund Versicherungen. 

mehr ...

Immobilien

Investitionen in Immobilien: Die globalen Trends

Das globale Investitionsvolumen in Immobilien wird 2017 trotz Angebotsmangels weiter steigen. Dadurch werden die Preise mittelfristig stabil bleiben. Cushman & Wakefield erwarten für das kommende Jahr mehr Dynamik.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank holt Citigroup-Manager Moltke in den Vorstand

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat James von Moltke (48) zum neuen Finanzvorstand ernannt. Er war bisher Treasurer der amerikanischen Bank Citigroup und soll seinen Posten bei der Deutschen Bank im Juli dieses Jahres antreten.

mehr ...

Berater

Deutscher Bankenrettungsfonds schließt 2016 mit Gewinn ab

Der im Zuge der Finanzmarktkrise im Jahr 2008 geschaffene Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS), der von der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) verwaltet wird, schließt das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 98,6 Millionen Euro ab.

mehr ...

Sachwertanlagen

HTB Gruppe bringt weiteren Immobilien-Zweitmarktfonds

Die Bremer HTB Gruppe startet ab sofort mit dem Vertrieb des neuen Immobilien-Zweitmarktfonds “HTB 8. Immobilien Portfolio”. Der alternative Investmentfonds (AIF) ist bereits der siebte Publikums-AIF von HTB.

mehr ...

Recht

ZIA fordert bei Crowdinvesting stärkeren Verbraucherschutz

Der ZIA bemängelt, dass Crowdinvesting durch die bisherige Regulierung privilegiert ist, auf Kosten des Verbraucherschutzes. Der Ausschuss fordert unter anderem eine Prospektpflicht. Diese Forderungen widersprechen den Ansichten des Bundesverband Crowdfunding.

mehr ...