1. Dezember 2015, 10:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Mehrere Nachfolgerkandidaten pro Makler”

In dem zweiten Teil des Cash.-Interviews mit Thomas Suchoweew und Oliver Petersen, Gründer des Makler Nachfolger Club e. V., sprechen sie über die Leistungen des Clubs und die Mehrwerte für den Makler.

Makler Nachfolger

Die Vorstände des Makler Nachfolger Club e.V.: Thomas Suchoweew (links) und Oliver Petersen.

Cash.: Welche Unterstützung bietet der Makler Nachfolger Club e.V?

Petersen: Der Verein bietet eine langfristige Betreuung des Verkäufers. Schon ganz am Anfang, zu Beginn der Mitgliedschaft, werden nach einem kostenlosen Makler-Nachfolge-Check oder bei einem persönlichen Beratungsgespräch dem Makler unterschiedliche Ausstiegsstrategien aufgezeigt. Nicht alle Makler wollen ihren Maklerbestand verkaufen, einige suchen nach einem geeigneten Nachfolger oder Partner, den sie einarbeiten können, um später von ihm eine Rentenzahlung zu erhalten. Andere Makler wünschen sich einen langsamen Ausstieg, den sogenannten Run-off, sie bleiben der Besitzer ihres Bestands, lassen sich von einem Dienstleister das komplette Backoffice abnehmen und können am Ende immer noch ihren Maklerbestand verkaufen, vererben oder verrenten lassen. Für manche ist eine garantierte Rentenzahlung die optimale Lösung. Je nach Situation und Wunschvorstellung des Maklers wird dann die passende Nachfolgeplanung vorbereitet. Auf Wunsch können Makler, die sich rechtzeitig über den Verein vorbereiten lassen, ein Zertifikat über einen garantierten Verkaufspreis oder eine Rentenzahlung erhalten. Mit unserem Verein erhält der Verkäufer eine Orientierung über verschiedene Nachfolgemodelle und welche Variante am besten zu ihm passt. Da ist der klassische Bestandsverkauf nur eine von vielen Optionen.

Was kostet die Mitgliedschaft – welche Leistungen sind darin enthalten und welche werden separat vergütet?

Suchoweew: Wir bieten verschiedene Mitgliedschaften an. Für Verkaufsinteressenten beträgt der Mitgliedsbeitrag einmalig 150 Euro. Dafür bekommt der Verkaufsinteressent ein Orientierungsgespräch mit einem der Vorstände des Vereines, welche Exit-Varianten es gibt und welche passen könnte, sowie eine erste Einschätzung, was der Bestand aktuell Wert sein könnte und welche Maßnahmen geeignet wären, den Bestandswert zu erhöhen. Außerdem wird ein Profil des Verkäufers mit den Eckdaten des Bestandes/Unternehmens und den Verkaufsbedingungen erstellt. Kaufinteressenten bezahlen 150 Euro Mitgliedsbeitrag pro Jahr. Auch hier werden die Eckdaten des Käufers aufgenommen und ebenfalls ein Profil erstellt. Mit diesen Daten können wir sehr gut identifizieren, welcher Verkäufer zu welchem Käufer passt. Es geht schließlich in den allermeisten Fällen um ein Lebenswerk, das übergeben werden soll.

Seite zwei: “Kaufinteressenten überwiegen bei weitem”

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Talanx investiert 250 Millionen Euro in spanisches Solarprojekt

Die Talanx Gruppe baut ihre nachhaltige Investmentstrategie weiter aus. Mit einer kreditversicherten Projektanleihe in Höhe von 250 Millionen Euro finanziert der Versicherer zwei spanische Solarprojekte mit je 50 Megawatt Kapazität. Die Anlagen versorgen in der Region Castilla-La Mancha 52.000 Haushalte mit regenerativem Strom und führen damit zu jährlichen Emissionseinsparungen von fast 63.000 Tonnen CO2.

mehr ...

Immobilien

Mikroapartments als Einstieg in den Vermögensaufbau

Mikro-Wohnungen erlebten in den letzten Jahren einen rasanten Aufstieg in der Beliebtheitsskala von Investoren – bis die Corona-Pandemie diesen Trend stoppte und viele Kapitalanleger ihre Investitionsentscheidungen auf Eis legten. Nun zieht die Nachfrage nach kompakten 1- bis 1,5-Zimmer-Apartments in zentralen Berliner Lagen wieder spürbar an – auch bedingt durch die vergleichsweise niedrigen Einstiegspreise und den Mangel an anderen, sicheren Anlageklassen.

mehr ...

Investmentfonds

Stunde der Wahrheit an den Märkten

Die Aktienmarktrally des zweiten Quartals 2020 wird in die Geschichte eingehen. Selten hielt die Dynamik an den Märkten so lange an und war es so einfach, mit einem Investment in einen Index hohe Renditen zu erzielen. Beispielsweise legte allein der DAX im zweiten Quartal rund 27 Prozent zu und ließ damit die internationale Konkurrenz von Dow Jones oder Nikkei hinter sich. Doch diese Entwicklung lässt Anleger sich in falscher Sicherheit wiegen, meint Hermann Ecker, Portfoliomanager bei der Bayerische Vermögen Management AG.

mehr ...

Berater

Coronapandemie: Deutsche sammeln Pfunde

Die Coronakrise schlägt den Deutschen nicht nur auf die Psyche. Eine Auswertung von Risikolebensversicherungsinteressenten durch Check24 zeigt, dass die Bundesbürger in den Wochen des Shutdowns Pfunde gesammelt haben. Besonders gehamstert hat die Gruppe der 31- bis 40-jährigen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Vier weitere Kitas für Spezialfonds

Nach dem vor sechs Monaten erfolgten Ankauf eines in Sachsen gelegenen Portfolios von Kindertagesstätten hat die Warburg-HIH Invest Real Estate in Nordrhein-Westfalen (NRW) vier Kitaprojektentwicklungen erworben. Zwei weitere Ankäufe sind in konkreter Planung.

mehr ...

Recht

Homeoffice steuerlich absetzen: Das sind die Voraussetzungen

Viele von uns haben in den letzten Wochen und Monaten coronabedingt statt wie gewohnt im Büro in ihrer Wohnung gearbeitet. Für manche ist und wird das Arbeiten von zu Hause sogar der neue Standard. Spätestens mit Abgabe der Steuererklärung 2020 wird sich deshalb für viele die Frage stellen, ob und in welchem Umfang die Kosten für das Homeoffice abziehbar sind. Worauf dabei geachtet werden sollte, erläutert im Folgenden der Immobilienverband IVD.

mehr ...