Maklerpools: Mit dem Markt verändern

96 Prozent der Unternehmen rechnen damit, dass die Zahl der am Markt tätigen Berater in den nächsten Jahren sinken wird. 87 Prozent der Befragten erwarten zudem, dass sich die Zahl der Maklerpools in Zukunft weiter reduzieren wird.

Quelle: Cash.

„Wir gehen davon aus, dass sich in absehbarer Zeit weitere Anbieter dazu entschließen, den Markt zu verlassen, da sie die steigendenden Anforderungen nicht mit erforderlicher Innovationskraft, finanzieller Stärke, Marktkompetenz und Branchenerfahrung beantworten können“, sagt Oliver Lang, Vorstand des Oberurseler Maklerpools BCA.

Generalisten versus Spezialisten

Bei der Frage, ob sich in Zukunft eher Vollsortimenter oder spezialisierte Maklerpools am Markt bewähren werden, herrscht indes Uneinigkeit unter den Unternehmen.

„Wie bei intelligenten Investmentanlagen, die durch möglichst breite Streuung zu einer Minimierung von wirtschaftlichen wie unternehmerischen Risiken beitragen, sind es strategisch langfristig planende Vollsortimenter, denen auch heftige Kursschwankungen nichts anhaben können“, glaubt BCA-Vorstand Lang.

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Nichtsdestotrotz werde aber sicher auch genügend Platz für sogenannte Nischenanbieter auf dem Markt bleiben, so Lang weiter.

Oliver Pradetto, Geschäftsführer des Lübecker Pools Blau direkt, glaubt an einen klaren Vorteil der Spezialisten und sieht im Vollsortimenteransatz ein Auslaufmodell: „Der Allrounder stirbt – zusammen mit den Maklern, die ihm am längsten die Treue halten.“

Weitere Regulierungen stehen an

Nicht nur das LVRG wird das Marktgeschehen in den nächsten Jahren bestimmen, stehen doch mehrere Regulierungen an. So steht beispielsweise die gesetzliche Umsetzung der EU-Richtlinie 2014/17 vom 4. Februar 2014 unmittelbar bevor.

Seite drei: Ende des Provisionsmodells unwahrscheinlich

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