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11. November 2016, 13:13
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Infinus-Prozess: Verteidiger wollen 22.000 Anleger als Zeugen hören

Die Verteidigung im Infinus-Prozess am Landgericht Dresden hat beantragt, alle in der Anklage aufgelisteten Anleger in den Zeugenstand zu rufen. Das geht aus einem Bericht des Dresdener Nachrichtenportals “Tag 24” hervor.

Infinus-Prozess: Verteidiger wollen 22.000 Anleger als Zeugen hören

Die Verteidiger im Infinus-Prozess wollen 22.000 Anleger als Zeugen hören.

Im Betrugsverfahren um die Dresdener Infinus-Gruppe haben die Verteidiger beantragt, die 22.000 in der Anklage erwähnten Anleger als Zeugen im Prozess zu hören. Das berichtet das Nachrichtenportal Tag 24.

Die Befragung solle belegen, dass insbesondere “Kurzzeitanleger” sich für Renditen interessiert hätten, nicht aber für das “Konzept Infinus“. Zudem hätten sie weder Prospekte noch Unterlagen gelesen oder die Tragfähigkeit der Anlage hinterfragt.

Entscheidung über Antrag steht noch aus

Nach Ansicht der Verteidiger seien diese Infinus-Anleger daher auch nicht betrogen worden. Der vorsitzende Richter Hans Schlüter-Staats nahm den Antrag entgegen. Eine Entscheidung steht noch aus.

Die Anklage gegen den Infinus-Gründer sowie fünf weitere Manager der Infinus-Gruppe lautet auf “bandenmäßigen Betrug in besonders schwerem Fall” und Kapitalanlagebetrug. Demnach haben sie ein Schneeballsystem betrieben und etwa 22.000 Anleger mit einem Anlagevolumen von rund 312 Millionen Euro betrogen. (jb)

Foto: Shutterstock

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3 Kommentare

  1. Da kann ich nur beipflichten. Für mich war die Aussage Biedenkopf ausschlaggebend für die Reinheit der Infinus ebenso die verkaufstatik der vermittlers

    Kommentar von Norbert Mendel — 22. Dezember 2017 @ 04:34

  2. Wenn man behauptet,das Modell war tragfähig,
    wieso konnte man alles soweit kommen lassen ?

    Kommentar von Walter Wälde — 9. Oktober 2017 @ 10:34

  3. WIe kann ein Staatsanwalt über etwas entscheiden, wovon er gar keine Ahnung hat.
    Sogar das Finanzamt in Frage stellen. Welch ein
    Hochmuth, oder geht es nur darum, dass der Staat sein Gesicht wahrt?
    Frage wäre auch, wieviele Millionen Herr Kübler schon abgeschöpft hat.

    Kommentar von MOrgenstern, Matthias — 1. September 2017 @ 14:45

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