5. Dezember 2016, 09:11
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Herausforderung Mitarbeiterführung: Motivieren, aber richtig

Technische Errungenschaften oder spezielles Know-how gewährleisten kaum noch einen Wettbewerbsvorteil. Identifikation mit einer Marke, einem Team oder einem Unternehmen dagegen schon. Seine Mitarbeiter zu motivieren gehört daher zu den größten Herausforderungen einer Führungskraft.

Gastbeitrag von Personality-Coach Steffen Kirchner

Mitarbeiter Beziehung

Steffen Kirchner: “Die zentrale Aufgabe einer Führungskraft ist – wen wird es überraschen – Führung! Und Führung ist ausschließlich Beziehung.”

Mitarbeiter, die nur noch Dienst nach Vorschrift machen oder schlimmer, bereits innerlich gekündigt haben, schaden dem Unternehmen.

Die gängigsten Hebel wie Lob und Geld greifen nur, wenn damit auch die inneren Bedürfnisse des Mitarbeiters angesprochen werden. Fehlt die persönliche Beziehung, laufen sie ins Leere.

Angebote unter dem Label “Motivationstraining” gibt es massenweise, aber dieses Wording führt in die Irre, denn Motivation lässt sich nicht trainieren. Was sich trainieren lässt sind Willenskraft oder Disziplin.

Der Begriff Motiv stammt vom lateinischen Wort motivum, was so viel heißt wie Bewegung oder Anrieb. Motivation ist das unbewusst entstehende, natürliche Streben eines Menschen, seine emotionalen Bedürfnisse zielgerichtet zu befriedigen, um sich besser zu fühlen.

Jeder Mensch hat emotionale Grundbedürfnisse wie Bedeutsamkeit, Sicherheit oder Verbundenheit, deshalb ist auch zunächst jeder motiviert. Was Menschen manchmal fehlt ist eher ein klares Bewusstsein für das, was sie wirklich wollen.

Führung braucht Beziehung

Das bedeutet allerdings nicht, dass Führungskräfte aus der Verantwortung entlassen sind. Ganz im Gegenteil: Sie halten den Schlüssel für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens.

Neben den kaum veränderbaren inneren Motiven eines Menschen ist eine Motivierung von außen sehr wohl möglich. Sie wird nur meist falsch praktiziert, was den Nährboden liefert für Aussagen wie “Alles Motivieren ist Demotivieren” von Reinhard K. Sprenger – aber nur Motivation ohne Beziehung ist Demotivation.

Seite zwei: Mit meinen Zielen erreichst du deine Ziele

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