Anzeige
15. August 2017, 08:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bargeld: Mehrheit der Deutschen gegen die Abschaffung

Die große Mehrheit der Bundesbürger will auch in Zukunft nicht auf Bargeld verzichten. Das geht aus einer aktuellen Studie der Postbank hervor. Dennoch steht ein Großteil der Befragten modernen Zahlungsmethoden demnach offen gegenüber.

Bargeld: Mehrheit der Deutschen gegen die Abschaffung

Für knapp zwei Drittel der Deutschen sind mobile Bezahllösungen noch keine Alternative zum Bargeld.

84 Prozent der Deutschen sind gegen eine Abschaffung von Bargeld. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Studie “Der digitale Deutsche und das Geld”, für die die Postbank im Zeitraum April bis Mai 2017 3.967 Bundesbürger befragt hat.

Nur 16 Prozent der Befragten würden sich demnach freuen, wenn es in der Zukunft keine Scheine und Münzen mehr gäbe. Bei den unter 35-Jährigen sind es 27 Prozent.

Geringe Nutzung mobiler Bezahlverfahren

Mehr als zwei Drittel der befragten Deutschen (69 Prozent) wären der Studie zufolge grundsätzlich bereit, auf klassische Zahlungsmethoden zu verzichten. Mobile Payment wird dennoch nur von einem geringen Anteil (14 Prozent) der Befragten genutzt.

Bei den jüngeren Deutschen sind es demnach 20 Prozent. Ein weiteres Fünftel (22 Prozent) ist der Studie zufolge bereit, neue Zahlungsmethoden auszuprobieren und will sie künftig nutzen.

Angst vor Cyberkriminalität

Sorgen bereitet den Befragten bei den modernen Lösungen die Abhängigkeit von Technik. Auch die Angst vor Cyberkriminalität und die Sorge, dass die Kontrolle über die Ausgaben entgleiten könnte, bremsen der Studie zufolge bisher die Verbreitung mobiler Bezahlverfahren.

“Der Markt für mobiles Bezahlen ist noch recht jung, und die Nachfrage nach schnellen und zugleich sicheren Digitallösungen steigt permanent”, sagt Thomas Mangel, Chief Digital Officer der Postbank.

“Wenn es immer mehr Angebote gibt, werden sich auch immer mehr Menschen von den Vorzügen der mobilen Bezahlangebote überzeugen können und sie für sich entdecken. Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, wird diese smarten und bequemen Lösungen regelmäßiger nutzen wollen”, so Mangel. (jb)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Schifffahrt wird sicherer – doch die Gefahr durch Cyber-Angriffe wächst

Die internationale Schifffahrt ist deutlich sicherer geworden. Im vergangenen Jahr verloren Reedereien weltweit 94 größere Schiffe mit über 100 Tonnen, geht aus einer Analyse der Allianz-Industrieversicherungstochter Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) hervor.

mehr ...

Immobilien

Städtetag hält Neubau von 400.000 Wohnung pro Jahr für nötig

Angesichts der Wohnungsnot in vielen Ballungsräumen hält der Deutsche Städtetag den Neubau von 400.000 Wohnungen im Jahr für erforderlich. 

mehr ...

Investmentfonds

Acht EU-Staaten fordern Kapitalmarktunion

Acht EU-Staaten dringen darauf, die Kapitalmarktunion zu vollenden. Vor dem EU-Austritts Großbritanniens sollten die europäischen Finanzmärkte besser integriert werden. Einige Teilnehmer wollen zudem ein Gegenwicht zu den EU-Haushaltsplänen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron bilden.

mehr ...

Berater

Scout24 kauft Finanzcheck.de

Strategische Übernahme: Scout24, Betreiber bekannter digitaler Marktplätze wie Financescout24 oder Autoscout24 übernimmt eines der relevantesten deutschen Online-Vergleichsportale für Verbraucherkredite, Finanzcheck.de. Verkäufer sind eine Investorengruppe um Acton Capital Partners, Btov Partners, Highland Europe, Harbourvest Partners sowie die Gründer von Finanzcheck. Den Kaufpreis liegt bei 285 Millionen Euro und wird bar gezahlt.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: Müssen Anleger erhaltene Zahlungen erstatten?

Unter Anlegern der insolventen Gesellschaften des Container-Anbieters P&R geht die Angst um: Nicht nur ihre Investition ist in Gefahr, sondern nicht selten wird sogar behauptet, sie müssten womöglich bereits erhaltene Zahlungen rückerstatten. Wie verhält es sich damit? Ein Gastbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Jan Schoop, GGV

mehr ...

Recht

Unerlaubte Geschäfte: Zieht Olaf Scholz die Zügel an?

Die Anzahl der Verfügungen der Finanzaufsicht BaFin wegen unerlaubter Geschäfte hat in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Die Gesamtzahl des Jahres 2017 wurde bereits überschritten.

mehr ...