Anzeige
27. Juli 2017, 08:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Bank verdient mehr

Die Deutsche Bank arbeitet sich nach zwei Jahren mit Milliardenverlusten weiter in die Gewinnzone vor. Im zweiten Quartal blieben unterm Strich 466 Millionen Euro übrig nach lediglich 20 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Geldhaus am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

Deutsche Bank verdient mehr

Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal 2017 mehr verdient als erwartet.

Das war etwas mehr als Analysten erwartet hatten. Dabei waren die Erträge – die gesamten Einnahmen der Bank –um ein Zehntel auf 6,6 Milliarden Euro gefallen.

“Wir kommen gut dabei voran, die Kosten zu senken, und gewinnen weiterhin neue Kundengelder hinzu”, erklärte Bankchef John Cryan. “Trotz der deutlichen Verbesserung bleibt dieser Gewinn hinter unserem langfristigen Anspruch zurück. Bei den Erträgen sind wir noch nicht überall dort, wo wir sein wollen.”

Rückgang in Wertpapier-und Aktienhandel

Das habe vor allem daran gelegen, dass sich die Kunden an den Finanzmärkten zurückgehalten hätten, sagte Cryan. So gingen die Erträge im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren und Währungen um zwölf Prozent zurück; im Aktienhandel sanken sie um 28 Prozent. Schon die großen US-Banken hatten von einem mauen Handel insbesondere mit Anleihen, Rohstoffen und Währungen berichtet.

Teure Rechtsstreitigkeiten hatten der Deutschen Bank zwei Jahre in Folge Milliardenverluste eingebrockt. Nachdem im Herbst vergangenen Jahres Sorgen um die Kapitalausstattung des Geldhauses aufgekommen waren, wanderten kurzzeitig auch Kunden ab.

Spätestens nach einer erfolgreichen Kapitalerhöhung über acht Milliarden Euro entspannte sich die Lage aber deutlich. Bankchef Cryan rechnet nach jüngsten Aussagen für das laufende Jahr mit einem Gewinn. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Altersvorsorge für Beamte: Kein Grund für Neiddebatte

Die Rentenfrage wird 2019 ein Topthema. Eine neue Studie zeigt, welche Vorteile das System zur Altersvorsorge von Beamten bietet. Es lässt sich auf die einfache Formel bringen: Je jünger die Beamten sind, umso höher sind die Rentenanwartschaften im Vergleich zu Angestellten. Warum dieser Befund kein Grund für eine Neiddebatte darstellt.

mehr ...

Immobilien

Reform der Grundsteuer: Welches Modell die größten Chancen hat

Im Ringen um eine Reform der Grundsteuer gibt es vorsichtigen Optimismus für eine Einigung auf ein Kompromissmodell, das Städten und Kommunen 14 Milliarden Euro an Einnahmen pro Jahr sichern soll. Womöglich könne man in den kommenden drei Wochen zu einem gemeinsamen Modell kommen, teilte Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) am Dienstag mit.

mehr ...

Investmentfonds

May verliert Brexit-Abstimmung im britischen Unterhaus

Beinahe schon erwartungsgemäß ist Premierministerin Theresa May im britischen Parlament mit ihrem gemeinsam mit der EU ausgehandelten Abkommen für einen geordneten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union gescheitert.

mehr ...

Berater

Solvium Capital trotzt der P&R-Pleite

Solvium Capital, Anbieter von Direktinvestments in Container und sogenannte Wechselkoffer, hat im Jahr 2018 erneut eine Vertriebsleistung von mehr als 53 Millionen Euro erreicht und damit das Umsatzergebnis des Vorjahres bestätigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Erstmals auch Schuldverschreibungen im Angebot

Der neue Spezial-AIF “Vier Metropolen III”, den Project Investment für institutionelle Anleger aufgelegt hat, investiert wie seine beiden Vorgänger in Wohnimmobilienentwicklungen. Es gibt aber auch Neuerungen.

mehr ...

Recht

BGH: Kein Geld zurück bei Technik-Panne am Flughafen

Der Anschlussflug ist weg, der Ärger groß: Dennoch gibt es nicht bei jeder größeren Verspätung eine Ausgleichszahlung für Passagiere. Das macht der BGH in einem aktuellen Urteil deutlich.

mehr ...