Anzeige
29. November 2017, 08:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

ING-Diba will mehr Kunden mit Hauptbankverbindung

Die Direktbank ING-Diba soll nach dem Willen ihres neuen Chefs Nick Jue zunehmend zum Hauptinstitut für Kunden werden. Nur 1,2 Millionen der inzwischen über neun Millionen Kunden zählen zur Kategorie derer, mit denen die Bank über mehrere Produkte Geschäfte macht.

ING-Diba will mehr Kunden mit Hauptbankverbindung

Europas größte Direktbank ING-Diba will für mehr Kunden zur Hausbank werden.

“Wir wollen die Hausbank für unsere Kunden sein. Nur mit Sparkunden verdienen Sie als Bank kein Geld – erst recht nicht im aktuellen Niedrigzinsumfeld”, sagte Jue der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. Zwar wächst die Zahl der Girokonten bei Europas größter Direktbank seit Jahren stetig, erst kürzlich wurde die Marke von zwei Millionen geknackt.

Doch nur 1,2 Millionen der inzwischen über neun Millionen Kunden zählen zur Kategorie derer, mit denen die Bank über mehrere Produkte Geschäfte macht. “Wenn ich Hausbank sein will, muss ich die Basisprodukte alle haben”, sagte Jue. “Hier müssen wir noch besser werden, etwa beim Thema Kreditkarte.”

Keine Gebühren für Privatkunden

Der Niederländer, der die ING-Diba seit dem 1. Juni führt, bekräftigte das Ziel, die Kundenzahl auf mehr als zehn Millionen zu steigern: “Bei der Kundenzahl haben wir die Neun-Millionen-Marke geknackt. Ich werde nicht zufrieden sein, wenn wir nicht in zwei Jahren die zehn Millionen erreicht haben.”

Ende 2016 zählte die Tochter der niederländischen Großbank ING noch 8,8 Millionen Privatkunden in Deutschland und Österreich. Vor Gebühren will Jue die Privatkunden seines Instituts nach Möglichkeit weiterhin verschonen.

“Ich kann nie “nie” sagen. Aber was ich doch hoffe ist, dass wir so weiter wachsen und so effizient sind, dass wir keine Gebühren einführen müssen und es auch so lange wie möglich nicht tun müssen. Ich erwarte sie sicher nicht 2018″, so Jue.

Seite zwei: “Mehr Teamarbeit und weniger Silodenken”

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Immobilienwintercheck: So gibt’s keinen Ärger mit der Versicherung

Der Novemberwetter zeigt sich zunehmend kühler. Wenn die Prognosen eintreten, erwartet uns in der kommenden Woche der erste Wintereinbruch mit Schnee und Frost. Um etwaige Versicherungsansprüche bei Frostschäden nicht zu gefährden, sollten Hausbesitzer vor dem kalendarischen Winteranfang einen kompletten Wintercheck durchführen, empfiehlt die Verbrauchersorganisation (GVI).

mehr ...

Immobilien

Immobilieninvestments: Anleger wenden sich von München ab

Kommt jetzt die Trendwende? In den vergangenen zwölf Monaten sind die Immobilieninvestments in der bayerischen Landeshauptstadt um ein Drittel eingebrochen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC.

mehr ...

Investmentfonds

Erster regulierter Krypto-Indexfonds

Krypto-Fonds gibt es bereits. Ein Schweizer Vermögensverwalter ist sich dennoch sicher, mit einem neuen Fonds den Krypto-Markt zu stärken. Regulierung muss Krypto-Anlageprodukten nicht schaden, sie kann ihnen auch nützen, so der Anbieter.

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...