23. Mai 2017, 12:05
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Insurtech Feelix baut White-Label-Angebot aus

Das Berliner Insurtech Feelix bietet Banken und Versicherern eine “Makler-as-a-Service-Funktion”. Mit dieser Lösung sollen die Unternehmen ihren Kunden künftig digitale Maklerleistungen im eigenen Corporate Design anbieten können.

Insurtech Feelix baut White-Label-Angebot aus

Tilo Hammer: “Mit unserer praxiserprobten Ventillösung können Banken und Versicherer eine Plug-&-Play-Lösung einbinden, ohne eigene Organisationsstrukturen schaffen zu müssen und bleiben so wettbewerbsfähig.”

Das Insurtech hat eigenen Angaben zufolge sein Angebot für Banken und Versicherer ausgebaut. Die sogenannte “Makler-as-a-Service-Lösung” liefert demnach alle digitalen Maklerleistungen “out of the box”. Zum Leistungsumfang zählen ein digitaler Versicherungsordner, ein Robo-Advisor für Versicherungsprodukte und ein Makler-Backoffice.

Die Lösung kann an das Corporate Design des Unternehmens angepasst und im Produkt- und Serviceangebot individualisiert werden. Laut Feelix ist zudem eine Integration in bestehende IT-Systeme möglich. Das Insurtech will mit dem Angebotsausbau auf den Eintritt von Check24 in den deutschen Fin- und Insurtech-Markt reagieren.

Kampf um den digitalen Kunden

“Nachdem nun auch Check24 in den Kampf um den digitalen Kunden eingestiegen ist, wächst der Druck auf etablierte Banken und Versicherer deutlich”, meint Feelix-CEO Tilo Hammer. Da Check24 im “Versicherungs-Center” explizit auf die Übertragung des Maklermandats und auf die Bestandsprovision verzichte, sei zu vermuten, dass hier in Zukunft der Schwerpunkt auf die Umdeckung von Verträgen gelegt werde.

“Mit unserer praxiserprobten Ventillösung können Banken und Versicherer eine “Plug-&-Play-Lösung” einbinden, ohne eigene Organisationsstrukturen schaffen zu müssen und bleiben so wettbewerbsfähig”, so Hammer. (jb)

Foto: Christof Rieken

 

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