7. Dezember 2018, 10:11
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Persönliche Beratung oder App? Deutsche unentschieden

Wenn es um ihre Versicherungen geht, ist den Bundesbürgern ein einfaches und leicht verständliches Angebot deutlicher wichtiger als eine persönliche Beratung. Digitale Angebote wie eine App wiederum wünscht sich nur knapp die Hälfte der Deutschen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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Vor allem für Jüngere zwischen 16 und 29 Jahren spielen digitale Angebote ihrer Versicherung eine wichtige Rolle.

Demnach geben fast alle Befragten (98 Prozent) an, dass ihnen Preis und Leistung der Versicherung wichtig sind. 88 Prozent legen zudem Wert darauf, dass die Angebote einfach und leicht verständlich sind. Dahinter folgen mit etwas Abstand gute Bewertungen in Tests (76 Prozent) sowie eine bekannte Marke (65 Prozent). Weniger wichtig sind dagegen eine ausführliche persönliche Beratung (56 Prozent), der Besuch eines Beraters zu Hause (51 Prozent) sowie eine gut zu erreichende Niederlassung (39 Prozent).

Je jünger, desto digi

Vor allem für Jüngere zwischen 16 und 29 Jahren spielen digitale Angebote ihrer Versicherung eine deutlich wichtigere Rolle. So geben acht von zehn Befragten in dieser Altersgruppe (80 Prozent) an, dass es ihnen wichtig ist, Schadensfälle schnell online abwickeln zu können. In der Gesamtbevölkerung beträgt der Anteil 61 Prozent.

Zwei Drittel der Jüngeren (65 Prozent) legen Wert darauf, dass der Versicherer digitale Dienste wie eine App anbietet (Gesamtbevölkerung: 48 Prozent). Und ebenfalls zwei Drittel (68 Prozent) der 16- bis 29-Jährigen achten auf gute Bewertungen von anderen Kunden auf Online-Vergleichsportalen (Gesamtbevölkerung: 58 Prozent). Insgesamt wurden 1.003 Bundesbürger befragt. (kb)

Foto: Shutterstock

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