Anzeige
15. Februar 2018, 09:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wie viel Coaching braucht Führung 4.0?

Schneller, höher, weiter: Die Anforderungen an das vielbeschworene Arbeiten 4.0 stellt Führungskräfte vor neue Aufgaben. Vor allem wenn es um den Kampf um die besten Köpfe geht.

Gastbeitrag von Ilona Lindenau, Business-Coach

Wie viel Coaching braucht Führung 4.0?

Ilona Lindenau: “Selbstreflexion ist eine Schlüsselqualifikation zu guter Führung und Mitarbeiterbindung.”

Die besten Talente warten in Zeiten der Digitalisierung nicht auf Headhunter. Sie agieren selbstbewusst und wissen um ihr Potenzial. Daher prüfen Führungskräfte von morgen die Führungskräfte von heute auf Herz und Nieren.

Und das nicht nur sprichwörtlich. Wer also erfolgreich und vor allem nachhaltig Nachwuchs rekrutieren will, braucht Stil, Empathie und eine gefestigte Persönlichkeit.

Drei Charaktereigenschaften, die nicht nur Kollegen und Mitarbeiter überzeugen, sondern auch einen nachhaltigen Einfluss auf die Zukunftsausrichtung eines Unternehmens haben.

Wer führen will, muss coachen können

Selbstreflexion ist dabei eine Schlüsselqualifikation zu guter Führung und Mitarbeiterbindung. Je besser ich mich selbst als Mensch führe, desto besser kann ich auch andere Menschen führen.

Die Aufgabe klingt simpel und doch erfordert sie ein funktionierendes und anwendbares Instrumentarium: Umso reichhaltiger mein Methodenkasten zur Selbstführung bestückt ist, desto gezielter kann ich das Werkzeug Coaching auch beim Führen anderer anwenden.

Der Chef agiert damit als interner Coach, der seine Mitarbeiter bei der Entwicklung individueller Lösungen unterstützt, vorhandene Stärken und Potenziale erkennt und diese optimiert. Das Resultat sind motivierte Mitarbeiter, die als Botschafter ihres Unternehmens wiederum Außenstehende überzeugen können.

Die Botschaft ist klar: Wer künftig erfolgreich führen will, braucht Coaching-Kenntnisse. Nicht ohne Grund gilt Business Coaching mittlerweile als wesentlicher Bestandteil der Personalentwicklung und zählt zu den weltweit am schnellsten wachsenden Branchen.

Der Mensch im Mittelpunkt

Wie viel Coaching bedarf jedoch eine Führungskraft? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Wer ein gesundes Verständnis für Ursachen und Zusammenhänge verfügt, kann souverän mit herausfordernden Mitarbeitern und Situationen umgehen.

Dabei ist es wichtig, unvoreingenommen und wertfrei im Umgang mit Mitarbeitern zu sein. Auch die Kunst des Zuhörens und der Reflektion will gelernt sein.

Wohlgemerkt: Die Rolle des Coachs ersetzt dabei nicht die Rolle des Vorgesetzten. Die Integration von Coaching-Fähigkeiten im Führungsalltag zu verankern heißt, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und dabei die Werte und Ziele des Unternehmens an den Menschen weiterzugeben.

Seite zwei: Möglichst authentisch bleiben

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

1 Kommentar

  1. Schön erklärt. Ich denke auch, dass es keineswegs schaden kann, dass man heute eine Coach Ausbildung absolviert, weil einen das in allen Bereichen des Lebens weiterbringen kann.

    Kommentar von Coaching Fan — 24. Juli 2018 @ 18:39

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 09/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

PKV – Nachhaltige Geldanlage – Wohnen auf Zeit – Hitliste der Maklerpools

Ab dem 16. August im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Assekuranz 4.0: Wie der Sprung in die Zukunft gelingt

In zehn bis fünfzehn Jahren wird die Branche kaum wiederzuerkennen sein. Welche Änderungen und Herausforderungen auf die einzelnen Geschäftsbereiche jetzt zukommen.

Gastbeitrag von Dr. Holger Rommel, Adcubum AG und Vincent Wolff-Marting, Versicherungsforen Leipzig

mehr ...

Immobilien

Bauboom schließt Lücken auf dem Wohnungsmarkt nicht

Auf dem Bau in Deutschland herrscht Hochkonjunktur – trotzdem mangelt es an bezahlbarem Wohnraum in Ballungsräumen. Die aktuelle Entwicklung reicht nicht aus, um den Bedarf zu decken, konstatieren die Immobilienverbände und mahnen weitere Maßnahmen an.

mehr ...

Investmentfonds

Türkei-Krise: Nach 2008 haben sich Anleger viel Hornhaut zugelegt

Die Währung ist der Aktienkurs eines Landes. Angesichts des aktuellen dramatischen Verfalls der türkischen Lira haben wir es also mit einem “Mega-Aktiencrash” zu tun. Dabei war das Land früher ein wahrer Outperformer, ein Aktienstar. In seiner Amtszeit als Ministerpräsident ab 2002 hat ein gewisser Herr Erdogan eine marode türkische Volkswirtschaft mit harten Wirtschaftsreformen in eine blühende Landschaft verwandelt. Doch dann wiederholten sich die typischen Fehler von Schwellenländern. Die Halver-Kolumne

mehr ...

Berater

Neue Bestmarke von Fonds Finanz

Der Münchner Maklerpool Fonds Finanz meldet einen positiven Verlauf für das Geschäftsjahr 2017 mit erneut gestiegenem Umsatz.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt-Börse forciert ihre Erstmarkt-Aktivität

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG hat ihre Website Erstmarkt.de einem Relaunch unterzogen und unternimmt einen Neustart mit zunächst fünf Fonds. Zielsetzung ist der Online-Vertrieb neuer Publikums-AIFs.

mehr ...

Recht

Umsatzsteuerkartell aufgeflogen – Betrug im größten Stil

Jahrelang wurde ermittelt. Nun wird ein Riesenerfolg im Kampf gegen Steuerhinterziehung vermeldet. Die Betrüger hatten es auf einen begehrten Rohstoff abgesehen. Der Schaden könnte mehrere 100 Millionen Euro betragen.

mehr ...