Anzeige
20. Juli 2017, 09:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Führung im digitalen Vertrieb: Die fünf wichtigsten To-dos

Die Digitalisierung bietet große Chancen für den Versicherungsvertrieb und die Weiterentwicklung von Kundenbeziehungen. Führung und Vertrieb müssen eng zusammenarbeiten, um das Beste aus Online- und Offline-Welt miteinander zu verbinden. Das sind Ihre fünf wichtigsten To-dos.

Gastbeitrag von Martin Limbeck, Business-Speaker und Verkaufs-Experte

Digitaler Vertrieb

“Die Zukunft ist bereits da, Sie müssen sie nur mit beiden Händen ergreifen.”

1. Auch, wenn es eigentlich selbstverständlich sein sollte: Bringen Sie Ihren Webauftritt auf Vordermann. Er ist Ihre Visitenkarte und der direkte Kontakt zu Ihren Kunden.

2. Entwickeln Sie Omnikanal-Kompetenz: Digitalisierung heißt nicht, dass Sie komplett auf die Online-Schiene umrüsten sollen. In Zukunft wird es noch entscheidender, die Kunden dort abzuholen, wo sie sich gerade bewegen. Setzen Sie auf ein umfassendes digitales Angebot, lassen Sie aber gleichzeitig auch die persönliche Beratung nicht außer Acht.

3. Enge Vernetzung aller Vertriebswege dank mobiler CRM-Software: Call-Center, Kundenchats und persönliche Gespräche können reibungslos ineinander übergehen – vorausgesetzt, dass die Vermittler jederzeit auf alle nötigen Kundeninformationen aus den vorherigen Kontakten zugreifen kann, online wie offline.

4. Investieren Sie in nachhaltige Mitarbeiterschulungen: Nutzen Sie die Digitalisierung als Chance, sich durch überdurchschnittlich gute Beratungsqualität am Markt einen Namen zu machen. Ihre Vermittler müssen in der Lage sein, sich in ihre potenziellen Kunden hineinzusetzen und ihnen die nötige Sicherheit zu geben.

5. Engpasskonzentrierte Strategie: Verabschieden Sie sich von Ihrem Bauchladen, fokussieren Sie sich auf eine spezifische Zielgruppe und bieten Sie für diese maßgeschneiderte Versicherungen an.

Die Zukunft ist bereits da, Sie müssen sie nur mit beiden Händen ergreifen. Eine effiziente und professionelle Arbeitsorganisation ist ein entscheidender Faktor, um die Abschlussquote Ihres Unternehmens wieder nach oben zu treiben.

Digitale Hilfsmittel können Ihre Berater dabei unterstützen, mit weniger Aufwand neue Kunden zu akquirieren und Potenziale zu ermitteln, ohne umfangreiche und vor allem zeitintensive Gespräche vor Ort führen zu müssen.

Richtig genutzt, ist die Digitalisierung nicht Ihr Feind – sondern hilft dabei, Ihr Geschäft auf die nächste Ebene zu bringen und fit für die Zukunft zu machen.

Martin Limbeck ist einer der renommiertesten Business-Speaker und Verkaufs-Experten auf internationaler Ebene. Er ist seit mehr als 20 Jahren Verkaufs- und Managementtrainer. Limbeck ist Inhaber der Martin Limbeck® Training Group, Lehrbeauftragter im Bereich Sales Management an der ESB Business School in Reutlingen sowie Dozent in der Führungskräfteweiterbildung der Universität St. Gallen. Er ist Mitglied des Club 55 und des Top-Trainer-Teams Salesleaders.

Foto: Philip Reichwein


Mehr zum Thema Verkauf:

Kundenbetreuung: Bloß nicht 08/15

Vertriebserfolg: Drei Grundregeln, um die Abschlussquote zu erhöhen

Kaufen lassen: Sieben Strategien für das neue Verkaufen

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Ab dem 22. November im Handel.

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Versicherungen

DISQ-Rating: Große Unterschiede bei Pflegeversicherungen

Beim Thema Pflege ist nicht nur der Fachkräftemangel ein Problem. Auch finanziell stehen Pflegebedürftige häufig vor Herausforderungen, decken die gesetzlichen Leistungen bei weitem nicht die Kosten.

mehr ...

Immobilien

Richtig heizen, Geld sparen

Der Winter naht, die Heizungen werden hochgefahren. Doch Raumwärme wird schnell kostspielig, wenn man falsch heizt. Laut Umweltbundesamt entfallen 70 Prozent des Energieverbrauchs im Wohnbereich auf die Heizung. Einige Regeln, die helfen, Heizkosten zu senken und Geld zu sparen.

 

mehr ...

Investmentfonds

“Phantomaktien”-Affäre: Scholz unter Druck

Wegen eines drohenden großen Betrugsskandals mit “Phantom-Aktien” zu Lasten der Steuerzahler wächst der Druck auf Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD).

mehr ...

Berater

“Taping verursacht hohe Kosten”

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) befürwortet zwar den Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zur Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV). Problematisch sieht man dort aber die Pflicht, alle Beratungsgespräche aufzuzeichnen und diese fünf Jahre aufzubewahren.

mehr ...

Sachwertanlagen

Jäderberg bringt zwei neue Sandelholz-Vermögensanlagen

Nur kurze Zeit nach der Meldung über die Überwindung von Turbulenzen bei dem australischen Projektpartner startet Jäderberg & Cie. zwei neue Beteiligungsangebote zur Investition in dortige Sandelholz-Plantagen. Eines davon richtet sich an Ratensparer.

mehr ...

Recht

Wirbel um Krankenkassen-Klagen geht weiter – gegenseitige Kritik

Angesichts der Klagewelle um Behandlungskosten haben sowohl Vertreter der Kliniken als auch die Seite der Krankenkassen ihr Vorgehen verteidigt. Der Klageweg sei in einem Rechtsstaat nicht verwerflich, teilte am Freitag die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland in Eisenberg mit.

mehr ...