31. Januar 2019, 07:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

P&R-Anleger können ihre Forderungen nicht zu Geld machen

Es ist in Insolvenzverfahren nicht unüblich, dass professionelle Forderungsaufkäufer die Gläubiger ansprechen, um Forderungen von diesen zu erwerben. Für Anleger der P&R-Gruppe ist ein solcher Verkauf jedoch keine Option, sagen deren Insolvenzverwalter.

Shutterstock 261556739 in P&R-Anleger können ihre Forderungen nicht zu Geld machen

Die P&R-Verträge enthalten ein Abtretungsverbot (Symbolbild).

Die typischen Fragen und Antworten (FAQs) auf frachtcontainer-inso.de wurden um eine weitere Frage ergänzt, die offenbar aufgetaucht ist: “Kann ich meine Forderungen verkaufen oder abtreten?”

“Nein”, so lässt sich die Antwort der Insolvenzverwalter aus der Kanzlei Jaffé auf der Website zusammenfassen, die sie eigens für die Anleger der Container-Direktinvestments der insolventen P&R-Gruppe eingerichtet haben.

Daten zumeist aus Gerichtsakte

Die Daten der Gläubiger – also der Anleger – haben Forderungsaufkäufer wohl zumeist aus der Gerichtsakte, bei der sich Kopien der Forderungsanmeldungen befinden. “Die Insolvenzverwalter geben die persönlichen Daten der Gläubiger nicht heraus,” betonen sie.

Im Fall P&R nützen den Aufkäufern diese Adressen indes wenig. Die Vereinbarungen, die P&R mit den Anlegern geschlossen hat, würden ein Abtretungsverbot enthalten, so dass weder P&R noch der Anleger ihre jeweiligen Forderungen abtreten konnten und können, erläutern die Insolvenzverwalter.

Seite 2: Abtretung ohne Zustimmung unwirksam

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

WWK Lebensversicherung erneut mit starkem Wachstum

Die WWK Lebensversicherung a. G. konnte sich dank eines guten Vertriebsergebnisses wieder als wachstumsstarkes Unternehmen in der deutschen Lebensversicherungsbranche positionieren.

mehr ...

Immobilien

Umfrage: Fast die Hälfte der Mieter findet Nebenkosten zu hoch

Statistiken über Mietsteigerungen werden meist zur Entwicklung der Kaltmieten veröffentlicht. Die Wohnnebenkosten werden dabei in aller Regel ignoriert. Jedoch beziehen Mieter die Höhe der Nebenkosten mehrheitlich mit ein, wenn sie abschätzen, ob sie sich eine Mietwohnung leisten können: 82 Prozent der Mieter haben in der Umfrage angegeben, dass sie eher auf die Warmmiete statt auf die Kaltmiete achten würden, wenn sie eine neue Wohnung suchen würden. Die d.i.i. Gruppe hat eine repräsentative Umfrage zum Thema Mietnebenkosten bei dem Meinungsforschungsinstitut YouGov im Dezember 2019 in Auftrag gegeben.

mehr ...

Investmentfonds

Coronavirus drückt Dax ins Minus

Die Sorgen vor der weiteren Verbreitung des Coronavirus haben den Dax wieder fest im Griff. Der deutsche Leitindex sackte am Montag bis 12 Uhr um 2,28 Prozent auf 13.265 Punkte ab und entfernte sich damit wieder von der jüngst erreichten Rekordmarke von 13.640 Punkten.

mehr ...

Berater

Erbrecht: Fünf Irrtümer und wie Sie diese vermeiden

Rund um den Tod und das Erbe treten Fragen auf. Dazu gehören vermeintliche Sätze wie etwa: „Für die Beerdigung meines Vaters zahle ich keinen Cent“ oder „Meine enterbten Kinder bekommen nichts vom Nachlass“. Aufgrund dieser Irrtümer schließen viele Menschen gar keinen Erbvertrag ab und lassen die Planung nach dem eigenen Tod außen vor. Wie man besser vorgehen sollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

Paribus schluckt MHC Marble House Capital AG

Die Paribus-Gruppe hat mit Wirkung zum 31. Dezember 2019 100 Prozent der Anteile an der MHC Marble House Capital AG erworben. Die Zustimmung der BaFin zur Übernahme wird für Ende Januar/Anfang Februar 2020 erwartet. Die Mitarbeiter werden in die Paribus-Gruppe integriert.

mehr ...

Recht

Begrenzt mobil: Elektromobilität in der Wohneigentumsgemeinschaft

Wer in der Wohneigentumsgemeinschaft (WEG) auf E-Mobilität setzen möchte, stößt auf eine Reihe von Hindernissen – menschlicher und technischer Natur. So manche Verwaltung winkt angesichts der Schwierigkeiten ab.

mehr ...