10. Juli 2019, 10:30
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Urlaub: Was die Deutschen finanziell wirklich ärgert

Der größte Ärger im Urlaub entsteht durch Gebühren für das Abheben vom Bankkonto. Doch nicht nur das regt die Urlauber auf: Jeder Zweite gibt mehr Geld aus als ursprünglich geplant. Spätestens beim Kassensturz nach der Rückkehr aus dem Urlaub steigt die Verstimmung.

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Gebühren am Geldautomaten sowie für den Währungsumtausch sind den Deutschen im Urlaub ein Gräuel: Mit 53% beziehungsweise 49% der Bundesbürger stehen die Gebühren für beides ganz oben auf der Liste der größten Kostenärgernisse im Urlaub. Das ergab eine Umfrage im Auftrag des globalen und mobilen Banking Services Monese. Extrakosten für zusätzliches Gepäck (42%), WLAN (41%) und Kartenzahlungen (40%) können vielen Deutschen den Urlaub ebenfalls vermiesen.

Die Umfrage zeigte darüber hinaus: Rund 90 Euro pro Tag sind deutsche Touristen im Schnitt bereit, im Urlaub für Versicherungen, Mietwagen, Bus und Bahn, WLAN und Co. auszugeben.

Größter Wunsch der Urlauber: WLAN inklusive

Dürften sie sich aussuchen, welche Services und Angebote im Urlaubspreis inklusive sind, führt WLAN die Liste deutlich an:

63% der Befragten wünschen kostenloses Surfen, 48% wissen kostenfreien Transport, beispielsweise vom Flughafen zum Hotel und wieder zurück, zu schätzen und mit 32% würde rund ein Drittel es begrüßen, für Kartenzahlungen nicht extra zur Kasse gebeten zu werden.

Etwas mehr als die Hälfte der Befragten haben im Urlaub bereits mehr ausgegeben als geplant und mussten auf Erspartes (51%) oder die Großzügigkeit von Freunden (23%) und Familie (25%) zurückgreifen. 10% gaben an, in diesem Fall einen kurzfristigen Kredit bei der Bank beantragt zu haben.

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Ein Abendessen in spektakulärer Atmosphäre während des Urlaubs – das wäre den Deutschen laut Umfrage im Schnitt zusätzlich rund 30 Euro wert. Der teuerste je im Urlaub getätigte Kauf liegt bei durchschnittlich knapp 1.300 Euro. Als Andenken oder Mitbringsel besonders beliebt sind dabei Schmuck (32%), Designer-Mode (16%) und -Handtaschen (10%) sowie Armbanduhren (14%). Und eine „Einmal im Leben“-Reise wäre den Befragten im Durchschnitt rund 2.500 Euro pro Person wert.

Regelmäßig dafür Geld beiseite zu legen, ist für viele Deutsche selbstverständlich: Rund zwei Drittel der Befragten (68%) sparen monatlich Geld für ihre Reisen. Und auch die Sicherheitsliebe der Deutschen schlägt sich in der Umfrage nieder: Am liebsten zahlen die Deutschen im Urlaub für Reiseversicherungen (33%), gefolgt vom Mietwagen (32%), öffentliche Verkehrsmittel (30%), WLAN (24%) und Krankenversicherungen (22%).

Das Wichtigste bei der Buchung des Urlaubs: Sicherheit

Auf die Frage, was bei der Buchung des Urlaubs das Wichtigste sei, antworten 20 % mit „Sicherheit“, für 17 % hat wärmeres Wetter Priorität und für 16 % ist ausschlaggebend, welches Ziel sie sich leisten können.

„Urlaubsmomente und -erlebnisse sind etwas Besonderes für jeden Einzelnen – umso mehr, wenn sie mit der Familie oder mit Freunden geteilt werden können“, sagt Norris Koppel, CEO und Gründer von Monese.

„Die Deutschen sparen konsequent für ihren Urlaub und unsere Umfrage zeigt, dass Extragebühren für Dienstleistungen wie Bargeldabhebungen oder Kartenzahlungen vielen ein Dorn im Auge sind. Wir glauben, dass einfache Bankdienstleistungen für alle Urlauber kostenlos sein sollten. Denn finanzielle Freiheit heißt für uns, dass Geld auf Reisen keine gesonderte Rolle spielen sollte. Wo auch immer unsere Kunden auch sind, sie sollten auf ihr Geld zu jeder Zeit wie zu Hause zugreifen können.“

 

Foto: Monese

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