BCA-Pressedialog: Berufsbild des Maklers neu definieren

Als Beleg für seine These nannte er, dass 25 Prozent der heruntergeladenen Apps nie gestartet und weitere 25 Prozent nach der ersten Nutzung nie wieder verwendet würden. Darüber hinaus verlöre die durchschnittliche App nach drei Tagen 77 Prozent ihrer Nutzer, nach 90 Tagen seien es 95 Prozent.

„Hier sehen wir von BCA-Seite noch viel Luft nach oben und halten demzufolge an der Devise fest, dass Digitalisierungsangebote letztlich immer erst dann zum Einsatz kommen sollten, wenn sie als ausgereiftes Tool allen Beteiligten einen greifbaren, nachhaltigen Nutzen bereitstellen“, so Faust.

Zukunftsthema Prozessoptimierung

Das immer wichtiger werdende Thema der Prozessoptimierung ist inhaltlich stark mit der Digitalisierung verzahnt. „Eine sinnbehaftete, sprich mehrwertgenerierende Digitalisierung bedeutet für uns zuallererst Prozessautomatisierung – insbesondere bezüglich Datenaustausch –, die in ihrem Ergebnis in eine nachhaltige Steigerung hinsichtlich Prozesseffizienz mündet“, so Schwartmann.

Vor Hinzunahme eines Online-Shops, Vergleichsrechners oder einer App solle sich daher ein Makler der Frage nicht verschließen, inwieweit die digitalen Helfer das eigene Geschäftsmodell sowie den Anspruch auf ein qualitativ hochwertiges Beratungsangebot nachweislich unterstützen oder nicht doch eher konterkarieren.

Am Rande der Veranstaltung klärte Oliver Lang noch einmal kurz über den weiteren Fortgang des vom BCA-Gründer und Aufsichtsrat Jens Wüstenbecker an BBG-Chef Dieter Knörrer veräußerten Aktienpakets. Es sei geplant, die Anteile in kleinen Chargen an Investmenthäuser und Versicherungen zu veräußern. Nur so sei es möglich, die BCA AG auf eine möglichst breit in den beiden relevanten Branchen aufzustellen. (fm)

Foto: Cash.

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