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4. Mai 2005, 00:00
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Ebertz: 82 Prozent der Fonds im Plan

Die Sachwertfonds der Unternehmensgruppe Dr. Ebertz & Partner, Köln, haben im Durchschnitt aller Jahre bis inklusive 2004 jährliche Ausschüttungen von 5,26 Prozent geleistet. Unter Berücksichtigung einer Toleranzgrenze von 0,5-Prozentpunkten schütteten 82 Prozent der Fonds plan- beziehungsweise überplanmäßig aus. 18 Prozent liegen unter Plan. Das geht aus der aktuellen Leistungsbilanz hervor, die das Haus jetzt vorgelegt hat.

Demnach hat Dr. Ebertz bislang 119 Sachwertfonds aufgelegt. Mit deren Investitionsvolumen von rund fünf Milliarden Euro wurden 157 Immobilienprojekte finanziert. Das Gros dieser Investments entfällt mit 35 Prozent auf Hotelimmobilien. Dabei handelt es sich wiederum zu 80 Prozent um Dorint-Hotels. Aber auch Häuser von Intercontinental, Hilton, Mövenpick, Ramada, Arkona sowie einige privat geführte Herbergen entstanden durch Fondsgelder des Kölner Initiators.

Weitere rund 35 Prozent des Dr.-Ebertz-Investitionsvolumens entfallen auf Handelsimmobilien, etwa 20 Prozent auf Bürohäuser und rund zehn Prozent auf Senioren- und Spezialimmobilien.

Schwierigkeiten bereiten dem Unternehmen vor allem Fonds, die in Ostdeutschland investiert haben. Insgesamt wurden 33 Fonds mit Objekten im Osten platziert. Davon schütten acht Gesellschaften gar nicht und 14 Fonds unterplanmäßig aus (zwei bis vier Prozent pro Jahr). Ein Drittel der Ostfonds von Dr. Ebertz schütten unter Berücksichtigung der Tolleranzgrenze planmäßig zwischen vier und sieben Prozent der Einlage jährlich aus.

Zu nennenswerten Fehlentwicklungen inklusive Ausschüttungsreduzierungen kommt es nach Angaben des Initiators bei zehn seiner Ostfonds. Darunter auch die acht Fälle, bei denen 2004 die Ausschüttungen völlig ausfielen. Auch für diese zehn Objekte konnte bislang jedoch der Kapitaldienst aufrechterhalten werden, so dass keine Insolvenzen eintraten.

Weitere Besonderheit: Zur Stützung der angeschlagenen Dorint-Kette wurden in den Jahren 2003 und 2004 bei 25 Fondsgesellschaften, die Häuser an diese Hotelgruppe vermieten, die Pachtzahlungen um jeweils drei Monatsmieten gekürzt. Die Ausschüttungen der Anleger sanken in der Folge für zwei Jahre von sechs auf vier beziehungsweise von fünf auf drei Prozent der Einlage pro Jahr.

Für 50 Prozent der Ausschüttungsreduktion erhielten die Anleger allerdings Wertgutscheine, die in allen Dorint-Hotels eingelöst werden können. Seit Anfang 2005 werden zudem die ursprünglichen Pachten und damit auch die prospektierten Ausschüttungen wieder gezahlt.

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