Great Western erklärt den Bankrott

Der US-Charterer Great Western Steamship Company (GWS), Florida, hat die Liquidation des Unternehmens beantragt. Deutsche Schifffondsanbieter suchen Ersatz für die Charterverträge ihrer Schiffsfonds.

Neben den Emissionshäusern Hansa Treuhand und König & Cie. ist auch das Emissionshaus Salamon AG von dem gestellten Konkursantrag betroffen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte GWS Zeitcharterverträge für die beiden Schiffe MS „Stadt Rostock“ und MS „Stadt Wismar“ des Emissionshauses König & Cie. abgeschlossen.

„Die Fortsetzung der Platzierung der Anteile an den beiden Fonds ist auf den aktuellen Grundlagen nicht möglich“, heißt es derzeit bei König & Cie. Als Sofortmaßnahme will der Initiator den Anlegern nach Eingang ihrer Widerrufserklärung das bereits eingezahlte Eigenkapital inklusive Agio zurück überweisen.

Wie Hansa Treuhand gegenüber der „THB Deutsche Schiffahrts-Zeitung“ mitteilt, ist das betroffene Schiff ?Trophy? bereits an die koranische Reederei Heung-A verchartert, die es im Rahmen einer Subcharter an Great Western weitergegeben hat und weiterhin für alle Verpflichtungen aus ihrem Charterkontrakt gegenüber den Hamburgern einstehen wird.

Laut Angaben der Salamon AG konnte mit der Schoeller Holdings Ltd. inzwischen ein neuer Charterer für die Schwesterschiffe ?Cape Mondego? und ?Cape Mollini“ gefunden werden, der die Schiffe zu der prospektierten Rate für ein Jahr eingechartert hat.

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