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15. Dezember 2006, 00:00
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HCI steigt bei Aragon ein

Das Hamburger Emissionshaus HCI Capital AG hat sich mit 25 Prozent und einer Aktie an dembörsennotierten Finanzvertriebskonzern Aragon AG in Frankfurt/Main beteiligt.
Die Aragon AG hält derzeit 100 Prozent an dem Maklerpool Jung, DMS & Cie. AG, 51 Prozent an der biw Bank für Investments und Wertpapiere AG und ist unter anderem mit 60 Prozent an der BIT Beteiligungs- & Investitions-Treuhand AG beteiligt. Durch die Kooperation versprechen sich beide Unternehmen, besser auf die veränderten Rahmenbedingungen nach der Umsetzung bedeutender EU-Richtlinien wie etwa der MiFID vorbereitet zu sein. So sollen zeitnah integrierte Beratungsmodelle entwickelt werden, bei denen der entsprechende Finanzberater über ein Vollsortiment von Finanzprodukten einschließlich strukturierter Bankprodukte und Zertifikate verfügt und die Zugriff auf eine eigene Vollbank als Verwahrstelle ermöglichen, teilt HCI mit. Aragon bietet das Haftungsdach, das freie Finanzberater ohne KWG-Zulassung benötigen, um Zertifikate anbieten zu können.

Wie beide Häuser mitteilten, hat HCI die Beteiligung zum Preis von 19 Euro je Aktie erworben. Die Papiere wurden mit einer Lock-up-Periode von vier Jahren übernommen und stammen aus dem Besitz der Angermayer, Brumm & Lange Unternehmensgruppe (ABL) sowie von Aragon-Vorstand Dr. Sebastian Grabmaier, die weiterhin die Mehrheit an Aragon halten. Die Wirksamkeit des Vertrages steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass die VEM Aktienbank, München, zu deren Gunsten die Verkaufsbeschränkung der Aktien (?Lock-Up?) besteht, ihr Einverständnis zur Übertragung der Aktien erteilt. Unabhängig davon beabsichtigen die Geschäftspartner, die Übertragung der Aktien noch in diesem Jahr durchzuführen.

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