US-Treuhand kommt mit Blind Pool

Die US Treuhand, Darmstadt, setzt den aktuellen Trend bei US-Immobilienfonds fort und bringt erstmals einen Blind Pool mit Projektentwicklungen in den USA auf den Markt. Sie startet nach eigenen Angaben in den nächsten Wochen den Vertrieb des UST XVII Preferred Equity.

Der Fonds hat ein geplantes Volumen von 166,5 Millionen US-Dollar Eigenkapital und soll 50 Prozent des Kapitals einer amerikanischen Investitionsgesellschaft übernehmen. Die verbleibenden 50 Prozent hält der Fonds US Treuhand XVIII (25 Prozent) sowie der amerikanische Projektentwickler Hillwood (16,5 Prozent) und weitere Investoren. Die Mindestbeteiligung beträgt 50.000 US-Dollar plus fünf Prozent Agio.

Die Investitionsgesellschaft darf die Projekte mit bis zu 75 Prozent fremdfinanzieren und soll auf diese Weise ein Investitionsvolumen zwischen 850 Millionen und 1,2 Milliarden US-Dollar mit allen Formen von Immobilien-Projektentwicklungen realisieren. Die Anleger erhalten aus der Investitionsgesellschaft vorrangige Ausschüttungen von 8,2 Prozent pro Jahr. Die nachrangigen Partner partizipieren im Gegenzug überproportional an den Überschüssen, welche die Vorzugsausschüttung übersteigen.

Statt der früher üblichen Fonds mit bereits feststehenden, fertig gestellten und vermieteten Objekten hatten in jüngerer Zeit bereits andere Initiatoren wie MPC Capital, HCI Capital, beide Hamburg, und Jamestown, Köln, US-Projektentwicklungsfonds als Blind Pools auf den Markt gebracht. Der UST XVI von US-Treuhand, der im Juni 2006 geschlossen wurde, war zwar auch ein Projektentwicklungsfonds. Er war aber nicht als Blind Pool konzipiert, sondern investierte in ein bereits feststehendes Projekt in Dallas (?Victory Park?).

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