PE: Mehr Transparenz gefordert

Um die Transparenz für institutionelle Investoren bei der Anlageentscheidung im Bereich Private Equity zu erhöhen, haben der Bonner Bundesverband Alternative Investmentse.V. (BAI), der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaftene. V. (BVK), Berlin und die European Business School (EBS) in Oestrich-Winkel gemeinsam einen detaillierten Due Diligence-Fragenkatalog für Private Equity-Fonds entwickelt.
Dieser soll Investoren eine systematische, einheitlicheund wissenschaftlich unterstützte Beurteilung von Private Equity-Fonds ermöglichen. Der Fragebogen wird potenziellen Investoren und Asset Managern kostenlos als individuell erweiterbares Word-Dokument zur Verfügung gestellt und kann sowohl beim BAI als auch beim BVK per E-Mail unter info@bvai.de oder bvk@bvk-ev.de angefordert werden.

Auch der Wirtschaftsrat der CDU setzt sich für eine erhöhte Transparenz des Marktes ein und fordert die schnelle Vorlage eines Gesetzes zur Förderung von Wagniskapital-Gesellschaften. In einem fünfseitigen Papier fordert der Unternehmerkreis ?international wettbewerbsfähige Standards? und eine Befreiung von Ertragssteuern für Private-Equity-Firmen.Der Wirtschaftsrat schlägt ferner eine spezielle Zulassungspflicht für Wagniskapital-Fonds und deren Manager vor. Die Regierung sollte sich an den Zulassungs-verfahren anderer Länder wie Großbritannien, Schweiz, Luxemburg, Spanien oder Italien orientieren. Um das Vertrauen der Anleger in die Branche weiter zu erhöhen, sollten die Beteiligungsgesellschaften zudem die Verschuldungsgrade ihrer Portfolios offen legen, empfiehlt das CDU-Gremium.

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