Anzeige
16. Mai 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

BaFin gestattet 657 Prospekte in 2007

Im Jahr 2007 wurden 786 Verkaufsprospekte für Vermögensanlagen bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Bonn und Frankfurt, eingereicht, um die Erlaubnis zur Veröffentlichung zu erhalten.
657 davon gestattete die BaFin, 100 Prospekte wurden von den Anbietern selbst zurückgezogen und in einem Fall untersagten die Aufseher die Veröffentlichung, weil sie die gesetzlich geforderten Mindestangaben im Prospekt als nicht erfüllt ansahen. Das geht aus dem Jahresbericht 2007 der Behörde hervor.

Wesentliche Fehlerquelle sei 2007 erneut der Risikoabschnitt gewesen. Die Anbieter würden dort oft Chancen oder Maßnahmen zur Risikominimierung nennen, was das Gesetz nicht erlaubt. Weiterer häufiger Fehler sei der ungenügende Ausweis von Kosten, Provisionen und Gebühren. Unvollständige Risikohinweise, die etwa die Hamburger Ratingagentur G.U.B. selbst in manchen BaFin-gestatteten Prospekten feststellt, gaben demnach selten oder gar nicht Anlass zur Beanstandung durch die Behörde.

Mit 257 Prospekten entfällt die größte Gruppe der eingereichten Prospekte auf das Segment der Schiffsbeteiligungen, gefolgt von Immobilienfonds (157) und Private-Equity-Offerten (72). Nicht weniger als 25 Prospekte wurden für Sekundärmarktfonds erstellt, so die Statistik der Behörde. In der Gesamtzahl enthalten sind 92 Anträge auf die Gestattung von Prospekten für Genussrechte. Im Jahr 2007 wollten die Emittenten insgesamt bis zu 14,9 Milliarden Euro Eigenkapital bei den Anlegern einwerben. Nicht enthalten sind Prospekte für Wertpapier-Emissionen.

Bis zum 30. April 2008 wurden bereits 197 Prospekte für Vermögensanlagen von der BaFin gestattet. Für das laufende Jahr rechnet die Bonner Behörde insgesamt mit gleich bleibenden Gestattungszahlen, heißt es in dem Bericht. (af)

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Zuschusspflicht bei Betriebsrente: Arbeitgeber kennen Vorgaben nicht

Seit dem 1. Januar 2019 gilt eine Zuschusspflicht bei Betriebsrenten. Doch nur 17 Prozent der Arbeitgeber kennen die Vorgaben. Entsprechend hoch ist der Beratungsbedarf. Insbesondere bei Klein- und Mittelständlern. Die Signal Iduna bietet nun Unternehmen Hilfe bei der Umsetzung an.

mehr ...

Immobilien

Mietpreise: Dynamik ist gestoppt

Bislang gab es bei den Mietpreisen im Bereich Wohnimmobilien oft kein Halten. Nach Erhebung jüngster Zahlen für das 4. Quartal 2018 durch das Researchinstitut Empirica ändert sich nunmehr zumindest die Tendenz. Ob daraus ein Trend wird, bleibt abzuwarten. 

mehr ...

Investmentfonds

Larry Fink: “Die Welt braucht Ihre Führungsstärke”

Larry Fink, Chairman und Chief Executive Officer von Blackrock, richtet sich auch in diesem Jahr wieder mit einem Brief an die Vorstände der Unternehmen, in die Blackrock im Auftrag seiner Kunden investiert. Seine Forderungen an die Unternehmen sowie seine Erinnerung an deren Verantwortung für Gesellschaft und Wirtschaft sind vehement. Der komplette Brief Finks an die CEOs der Gesellschaften.

mehr ...

Berater

Formaxx erweitert Vorstand

Die Formaxx AG, Eschborn, verstärkt seinen Vorstand. Mit Wirkung zum 1.. März 2019 ist Lars Breustedt neu in den Vorstand der Eschborner Finanzberatungsgesellschaft berufen worden.

mehr ...

Sachwertanlagen

Kapital in zehn Jahren fast verfünffacht

Die Paribus-Gruppe hat die Fondsimmobilie des SCM Capital GmbH & Co. KG Renditefonds V – Hamburg Wohnen sowie abgespaltene Grundstücksteile verkauft. Der Gesamtrückfluss an die Fondsanleger ist beachtlich.

mehr ...

Recht

Riester-Urteil: Förderung trotz Sonderurlaub?

Wie der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil klarstellt, steht und fällt die staatliche Förderung der Riesterrente mit Beitragszahlungen zur gesetzlichen Rentenversicherung – entweder den eigenen oder denen des Ehepartners.

mehr ...