26. Mai 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

?Schnäppchenfonds? tätigt erste Investition

Nur eine knappe Woche nach Vertriebsstart ihres Opportunity-Schiffsfonds ?Schnäppchenfonds I 2009? vermeldet die Oltmann Gruppe, Leer, ihre erste Investition in den Multi-Purpose-Carrier ?BBC Gdansk? mit einer Tragfähigkeit von 7.500 tdw. Wie eine Unternehmenssprecherin gegenüber cash-online mitteilte, habe der Kaufpreis 13 Millionen Euro betragen, der gemeinsam mit der Reederei Brise aufgebracht worden sei.
Den Eigenkapitalanteil in Höhe von 5,6 Millionen Euro hätten mehrere laufende Fonds des Initiators beigesteuert, ein Anteil von 500.000 Euro stammten aus dem Topf der neuen Schnäppchen-Offerte.Das Schiff verfügt über zwei Kräne à 120 Tonnen, die hohe Eisklasse E3 und ein variabel verstellbares Zwischendeck, wodurch es flexibel einsetzbar ist. Das MS ?BBC Gdansk? sei Anfang 2009 von der Northern Shipyard in Polen an die ?Gdanskie Linie Morskie? abgeliefert worden, konnte jedoch aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten des Käufers nicht von der Werft übernommen werden.

Der Schnäppchenfonds I 2009 will sowohl in Secondhand-Schiffe als auchResales, also Schiffe, die kurz vor der Ablieferung stehen, aber aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten nicht vom ursprünglichen Besteller übernommen werden können, investieren. ?Die MS ?BBC Gdansk? konnten wir mit einem Preisabschlag von fast 30 Prozent unter dem ursprünglichen Baupreis erwerben?, erklärt André Tonn, Geschäftsführer der Oltmann Gruppe. Die Bereederung des Schiffs wird nach Angaben des Emissionshauses von der Reederei Briese übernommen, als Charterer fungiert in den kommenden zwölf Monaten BBC Chartering & Logistic, die eine Tagesrate von 6.900 Euro bezahlt.

Mit dem Eigenkapitalfonds will der Leerer Initiator zwischen 20 Millionen Euro und 50 Millionen Euro einsammeln, um das Kapital auf unterschiedlichen Schiffsmärkten unter Ausnutzung der niedrigen Kaufpreise zu investieren. Anleger können sich ab 15.000 Euro beteiligen und sollen ab dem 2011 erstmals Ausschüttungen erhalten, die aus dem Schiffsbetrieb oder späteren Veräußerungserlöse generiert werden. (af)

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Thomas Neuer wird Director Sales bei XbAV

Der Münchener Plattformanbieter XbAV verstärkt sein Team um den Vertriebs- und Digitaltransformationsexperten Thomas Neuer. Neuer kommt als Director Sales zu XbAV.

mehr ...

Immobilien

Hamburg: Preistrend für Wohninvestments setzt sich trotz Corona

Der Markt für Wohn-Investments in Hamburg zeigt sich angesichts der Corona-Pandemie äußerst krisensicher. Das Transaktionsgeschehen kam während des Lockdowns zwar kurzzeitig zum Erliegen, jedoch hat sich der Markt inzwischen wieder normalisiert. Auch die Preisentwicklung knüpft an den Trend vor Pandemie-Beginn an. Also business as usual?

mehr ...

Investmentfonds

Nachhaltiges Investieren: Versicherer auf Kurs?

Die Integration von ESG-Faktoren (Environment, Social, Governance) bei der Kapitalanlage deutscher Versicherungsunternehmen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies geht aus einer aktuellen Studie des europäischen Assetmanagers Candriam und der Versicherungsforen Leipzig hervor. Was die größten Herausforderungen beim Thema ESG sind.

mehr ...

Berater

Finanzstark ins digitale Zeitalter

Home-Office, Online-Handel, E-Business – nur einige Begriffe, die für den fundamentalen Wandel in der Unternehmenslandschaft stehen. Ein Wandel, der zwar schon vor Corona begann, aber durch die Pandemie eine neue Dynamik erreicht hat. Gastbeitrag von Dirk Oliver Haller, DFT Deutsche Finetrading 

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...