Geänderte Vorzeichen: IVG erwirtschaftet wieder ein positives Quartalsergebnis

Nach sechs negativen Quartalsergebnissen in Folge legt die börsennotierte Bonner IVG Immobilien AG (IVG) erstmals wieder ein positives Konzernergebnis vor: In den ersten drei Monaten 2010 sei ein Konzernergebnis von 10,2 Millionen Euro erwirtschaftet worden, nach dem im Vorjahreszeitraum noch ein Minus von 44,8 Millionen Euro in den Büchern stand.

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Das operative Ergebnis (EBIT) stieg binnen Jahresfrist um 55 Millionen Euro auf 71,9 Millionen Euro.  Eigenen Angaben zufolge hat das Unternehmen im Berichtszeitraum rund 143.680 Quadratmeter bei eigenen und verwalteten Immobilien vermietet. Die

Vermietungsquote der eigenen Bestandsobjekte sei mit  90,2 Prozent zwar nahezu unverändert geblieben, demgegenüber habe sich die Vorvermietungsquote bei den Entwicklungsprojekten auf 66,6 Prozent erhöht.

Im Segment Real Estate hätten sich unrealisierte negative Marktwertänderungen in Höhe von minus 26,2 Millionen Euro weiter reduziert (erstes Quartal 2009: -33,7 Mio. Euro) und seien durch unrealisierte positive Marktwertänderungen bei dem Kavernengeschäft in Höhe von 34,4 Millionen Euro kompensiert worden.  Das Projektentwicklungsgeschäft sei aufgrund von Verkaufserlösen in Höhe von 54,1 Millionen Euro leicht positiv beeinflusst worden.

Aus Sicht der Konzernleitung belegen die Zahlen eine erfolgreiche Umsetzung des eingeleiteten Kostensenkungsprogramms mit dem Ziel der dauerhaften Stabilisierung der wiederkehrenden Erträge. „2009 konnten wir bereits Wichtiges erreichen. Gleichwohl bleibt für 2010 ohne Zweifel noch vieles zu tun. Der Turnaround für IVG ist jedoch erkennbar geworden, so dass wir IVG auf einem guten Weg sehen. Den Einstieg eines neuen, immobilienerfahrenen Großaktionärs im März dieses Jahres sehen wir auch als Bestätigung für die Richtigkeit der eingeschlagenen Richtung. Schwerpunkte des laufenden Jahres sind die weitere Verbesserung der operativen Leistungsfähigkeit, eine fortgesetzte Verbesserung der Kostenstrukturen und der weitere Abbau der Risikoposition im Development-Geschäft“, sagt Dr. Gerhard Niesslein, Sprecher des Vorstands der IVG.  (af)

Foto: Shutterstock

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