Kosteneinschnitte greifen: IVG begrenzt Verluste

Das Restrukturierungsprogramm bei der Bonner Immobilien- und Fondsgesellschaft IVG zeigt Wirkung: Der Konzern hat seinen Fehlbetrag im vergangenen Jahr deutlich eingedämmt. Den vorläufigen Geschäftszahlen zufolge summiert sich das Minus auf 158 Millionen Euro, im Vorjahr betrug es noch 451,7 Millionen Euro.

cutcostBeim Umsatz verbuchte das Unternehmen ebenfalls Zuwächse, die Erlöse kletterten binnen Jahresfrist von 608,6 auf 838,8 Millionen Euro. Laut IVG spülten vor allem der Verkuaf einer Immobilie in Italien und Vermietungsleistungen für den Kavernenfonds Geld in die Kasse.

Dank Sparkurs konnte der sonstige betriebliche Aufwand mit 137,4 (Vorjahr: 178,6) Millionen Euro unter das veranschlagte Kostenziel von 140 bis 150 Millionen Euro gedrückt werden. „Wir werden den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen und auch im Jahr 2010 weiter am Schulden- und Risikoabbau arbeiten“, erklärte IVG-Vorstandssprecher Gerhard Niesslein. Eine Dividendenzahlung für 2009 soll es nicht geben. (hb)

Foto: Shutterstock

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