18. März 2010, 11:41
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Maritim Invest bringt neuen Schnäppchenfonds

Der Hamburger Initiator Maritim Invest, will über sein neues Beteiligungsangebot Maritim Invest XIX in ein Zweitmarktportfolio aus rund 100 Schiffsbeteiligungen investieren. Der Schwerpunkt soll auf mittelgroßen Containerschiffen mit einer Stellplatzkapazität für 1.500 bis 6.500 Standardcontainer liegen.

MaritimInvest Online-127x150 in Maritim Invest bringt neuen Schnäppchenfonds Nach Einschätzung der Hanseaten bietet dieses Marktsegment besonderes Potenzial: So hätten sich die Frachtraten für einen Vierzig-Fuß-Container auf der Route Asien-Europa seit Oktober 2009 auf 4.500 US-Dollar pro Container nahezu verdoppelt. Zudem gäbe es in diesem Schiffsteilmarkt keinen strukturellen Überhang durch zu viele neue Schiffe. Schließlich sei das derzeit niedrige Preisniveau attraktiv: „Wer sich unternehmerisch und breit gestreut engagieren will, findet jetzt ideale Einstiegsbedingungen am Zweitmarkt. Aktuell zeigt unsere Analysedatenbank mit über 1.500 Fonds für zahlreiche Schiffsbeteiligungen vielversprechenden Aussichten bei Tiefstkursen wie zuletzt 2003“, erklärt Boris Boldyreff, Geschäftsführer bei Maritim Invest.

Zu den Ankaufskriterien der aktuellen Offerte zählt Boldyreff ein Schiffsalter zwischen fünf und zehn Jahren, eine Restcharterlaufzeit von mindestens 15 Monaten oder eine ausreichende Liquiditätsreserve sowie eine gute Bonität des Charterers. Jeder potenzielle Zielfonds muss einen Stresstest bestehen. Dazu wird eine deutliche Nachverhandlung der Charter, also der Einnahmebasis eines Fonds, für den laufenden Chartervertrag simuliert. „Nur wenn ein Fonds stabil genug ist, um ein Jahr mit deutlich geminderten Einnahmen zu überstehen, kommt er für uns in Frage“, so der Maritim-Invest-Geschäftsführer.

Rund 25 Millionen Euro wollen die Hanseaten für den Maritim Invest XIX bei den Anlegern einsammeln, behalten sich jedoch vor, das Fondsvolumen der Eigenkapitalofferte zu verdoppeln. Der Einstieg ist ab 20.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio möglich. Nach dem für 2011 geplanten Abschluss der Investitionsphase sollen die Kommanditisten jährlich zwischen sechs und acht Prozent Ihrer Einlage als Ausschüttung erhalten. Die prognostizierte Laufzeit des Beteiligungsangebotes beträgt neun Jahre ab der Vollinvestition. (af)

Foto: Cash.

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