Atlantic punktet mit australischen Immobilien

Das zur Rickmers-Gruppe gehörende Hamburger Emissionshaus Atlantic hat im Geschäftsjahr 2010 das beste Platzierungsergebnis der letzten sieben Jahre erzielt. Maßgeblich dazu beigetragen haben zwei Immobilienfonds in Australien sowie ein Schiffsfonds.

Martin Ollendorff
Martin Ollendorff

Eigenen Zahlen zufolge hat Atlantic 2010 Eigenkapital in Höhe von rund 89 Millionen Euro inklusive Agio bei Anlegern einwerben können.

Die Platzierungsstärke im vergangenen Jahr war vor allem einer Abkehr vom Kerngeschäft geschuldet. So legte das traditionell auf Schiffsbeteiligungen spezialisierte Emissionshaus seinen Fokus zunehmend auf den Bereich Immobilien.

30,6 Millionen Euro sammelte das Unternehmen für seinen im Frühjahr 2010 ausplatzierten Immobilienfonds „Australien 1“ ein. Für den im August gestarteten Nachfolger „Australien 2“ wurden bis Jahresende Mittelzuflüsse in Höhe von 25 Millionen Euro verzeichnet.

Der Rest des platzierten Eigenkapitals entfiel auf den Schiffsfonds MS „Benjamin Schulte“ und MS „Benedict Schulte“, der Ende letzten Jahres geschlossen wurde.

„Auch wir hatten im Jahr 2009 die Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise zu spüren bekommen. Umso mehr zeigt uns das vergangene Jahr, dass Atlantic mit den zwei Standbeinen Schiffe und Immobilien weiterhin auf dem richtigen Weg ist“, so Geschäftsführer Dr. Martin Ollendorff.

Für 2011 plant das Unternehmen einen neuen ausländischen Immobilienfonds sowie einen Spezialschifffonds aufzulegen.

Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1998 hat Atlantic laut eigenen Angaben insgesamt 41 Beteiligungsangebote mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 1,5 Milliarden Euro und einem platzierten Eigenkapital von rund 600 Millionen Euro an mehr als 12.000 Anleger vertrieben. (hb)

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