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14. März 2011, 12:11
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Erneuerbare Energien – wann, wenn nicht jetzt?

Der Schock sitzt tief. Die Bilder vom Erdbeben, vom Tsunami und brennenden Atommeilern in Japan lösten Mitgefühl und Nachdenklichkeit aus. Auf höchster politischer Ebene wird die Überprüfung der deutschen AKW’s in den Ring geworfen. Mit welchem Ziel?

Gastkommentar: Daniel Kellermann, Greenvalue

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Daniel Kellermann

Soll es darum gehen, nachzuweisen, dass die deutschen Kraftwerke sicher sind? Eine verbindliche Garantie, dass im Fall der Fälle keine radioaktive Verseuchung eintreten wird, wird letztlich niemand geben. Und im Schadensfall ist es ohnehin die breite Masse, die die Folgen zu tragen, zu erleiden hat.

Wo die Alternativen der Energieerzeugung liegen, ist längst bekannt. Aus erneuerbaren Energien werden aktuell 17 Prozent des Stromverbrauchs erzeugt. Zum Vergleich: Atomenergie leistet 22 Prozent. Zu einem Preis, den niemand allen Ernstes bezahlen will und kann.

Oder würde sich ein Privatmann in Haus und Garten jemals eine nicht beherrschbare Technik installieren? Klares Nein! Man(n) schraubt sich dann doch eher die eigene Solaranlage aufs Dach.

Zu Recht wird in diesen Tagen jeder Eigentümer einer Photovoltaikanlage mit Stolz denken: „meinen Jahrsstrombedarf erzeug ich selbst“. Auch Teilhaber von grünen Fonds werden sich in einer richtigen Investitionsentscheidung bestätigt sehen. Schließlich trägt jeder Beteiligungsbetrag dazu bei, den Anteil umweltfreundlichen Stroms zu erhöhen.

Ob bei der Investitionsentscheidung der Beitrag, der zum Ausbau einer sicheren und zukunftsfähigen Energieversorgung geleistet wird, das Kriterium ist oder die gute Rendite die sich erzielen lässt, sei dahingestellt. Tatsache ist, dass der hohe Erzeugungsanteil aus Erneuerbaren Energien auch Privatinvestoren zu verdanken ist.

Seite 2: Wer heute über die EEG-Umlage diskutiert, hat den Schuss nicht gehört

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