Lloyd Fonds: Weiterer Hollandfonds in der Pipeline

Der börsennotierte Initiator Lloyd Fonds bereitet seinen nächsten Hollandfonds vor. Das Hamburger Emissionshaus hat für 24,7 Millionen Euro einen siebenstöckigen Büroneubau in Utrecht gekauft, der voraussichtlich Ende März als Beteiligung in die Platzierung startet.

holland niederlande tulpen windmühleBei der Fondsimmobilie handelt es sich um ein Greenbuilding, das im Mai 2012 an die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte übergeben werden soll. Das Objekt liegt in der niederländischen Randstad, einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas.

„Die Niederlande bleiben neben Deutschland auch 2011 auf Grund der moderaten Preisentwicklung eines der interessantesten Zielländer für geschlossene Immobilienfonds“, sagt Hanno Weiß, Leiter Immobilien bei Lloyd Fonds.

Zwar seien die Einkaufspreise für Premiumobjekte auch in den Niederlanden gestiegen, im Verhältnis zu den derzeit moderaten Mieten und der hohen Sicherheit der Erträge blieben Hollandfonds aber dennoch ein guter Deal.

„Wir kaufen für unsere Investoren vor allem einen soliden Cash Flow über die Fondslaufzeit“, erklärt Weiß. „Wenn wir eine Rendite von rund sechs Prozent darstellen, haben wir weiterhin ein rentables Basisinvestment für unsere Investoren geschaffen.“

Von der These der überteuerten Märkte hält Weiß gerade mit Blick auf die Niederlande aktuell wenig. „Selbstverständlich haben wir in der Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise eine Kapitalflucht in Premium- und Sachwerte gesehen“, bestätigt der Immobilienspezialist.

Insgesamt habe das Investitionsvolumen in niederländische Immobilien 2010 um 15 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro zugelegt. Es liege aber immer noch unter dem langfristigen Durchschnitt von 6,9 Milliarden Euro der letzten zehn Jahre. Von einem Preisrausch für Büroimmobilien wie in den Jahren 2005 bis 2006 könne keine Rede sein.

Lloyd Fonds hatte bereits im Geschäftsjahr 2010 Platzierungserfolge mit den geschlossenen Immobilienfonds “Holland Eindhoven” und “Holland Den Haag” verbucht und angekündigt, im Immobiliensegment auch in diesem Jahr auf die Niederlande zu setzen. (hb)

Foto: Shutterstock

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