8. März 2012, 12:07
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Erneuerbare Energien: Vier Elemente – viele Probleme

Element Wind

Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, die Windkraft weiter auszubauen. Bis 2020 soll sich die installierte Leistung annähernd verdoppeln. Mehr als die Hälfte davon soll an Land entstehen. Schon heute nimmt Deutschland mit einer installierten Leistung von 27.000 MW weltweit den dritten Platz als Windenergieerzeuger ein.

Um den weiteren Ausbau zu finanzieren schätzt Thomas Beyerle, bei der Bonner IVG zuständig für das Nachhaltigkeitsresearch, den Kapitalbedarf am Investmentmarkt bis zum Jahr 2020 auf 55 bis 60 Milliarden Euro. Davon würden bis zu 72 Prozent auf das sogenannte Repowering entfallen. Dieser Markt birgt für geschlossene Fonds Potenzial. Sie können ältere Anlagen oder Fonds kaufen und „aufpowern“.

Allein im vergangenen Jahr wurden 170 alte Anlagen mit einer installierten Leistung von 123 Megawatt durch 95 neue Windenergieanlagen ersetzt, die nun 238 Megawatt Strom produzieren. Chorus-Geschäftsführer Peter Heidecker glaubt, dass im zweiten Halbjahr wieder mehr Windfonds auf den Markt kommen werden. Viele Projekte seien nach der Katastrophe von Fukushima angeschoben worden.

„Das könnte eine Möglichkeit sein, als geschlossener Fonds wieder einzusteigen.“ Konkrete Pläne hat Ökorenta. Goldenstein will in diesem Jahr mindestens mit zwei Windprojekten an den Markt kommen.

Da gute Sonnenjahre oftmals mit schlechten Windjahren einhergehen und anders herum, kann auch ein Mix sinnvoll sein. Das bietet beispielsweise der Energie Europa von Lloyd Fonds. Beim Windfonds sind Anleger kaum noch auf Einspeisevergütungen angewiesen. „Wir haben heute schon Einnahmen, die teilweise höher als die EEG-Vergütung sind“, so Goldenstein. Aufgrund der langen Historie seien Windkraftanlagen sehr kalkulierbar geworden.

Seite 5: Erneuerbare Energien: Element Erde

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