16. März 2012, 15:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Fondshaus Hamburg startet Vertrieb seines Studentenapartment-Fonds

Anleger des angekündigten Beteiligungsangebotes FHH Immobilien 12 – Studieren & Wohnen investieren in zwei Studentenapartmenthäuser in Hamburg und Frankfurt/Main, die im Oktober 2012 beziehungsweise November 2013 fertig gestellt werden sollen.

FHH Studentenapartments Hamburg-127x150 in Fondshaus Hamburg startet Vertrieb seines Studentenapartment-Fonds

Animation des Hamburger Fondsobjekts am Hauptrsbahnhof

Beide Fondsobjekte mit einer Gesamtmietfläche von rund 6.200 Quadratmetern sind in den kommenden 20 Jahren an die gemeinnützige Stiftung FDS in Erlangen vermietet, die beide Studentenwohnheime der neuen Generation betreiben wird. Das Hamburger Albrecht-Mendelssohn-Bartholdy-Haus wird in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes an der Ecke Hühnerposten/Schultzweg errichtet und soll nach Fertigstellung 160 Studenten in 130 Apartments beherbergen. Das Franz-Oppenheimer-Haus in der Frankfurter Europaallee soll 131 Einzelapartments umfassen, im Erdgeschoss ist zudem eine Kindertagesstätte eingeplant.

„Anleger profitieren bei diesem Beteiligungsangebot von einem sehr günstigen Verhältnis von Angebot und Nachfrage, denn Studentenwohnungen sind gerade in Metropolregionen knapp“, erläutert Angelika Kunath, Geschäftsführerin bei Fondshaus Hamburg. Bundesweit stünden gerade mal für jeden neunten Studenten ein öffentlicher Wohnheimplatz zur Verfügung. In Universitätsstädten wie Hamburg beispielsweise teilten sich 2011 rund 88.000 Studierende gerade mal 5.800 Wohnheimplätze. Die meisten Studenten bevorzugen jedoch als Unterkunft eine Mietwohnung. Wie aus einer Erhebung des Deutschen Studentenwerkes hervorgeht, würden 83 Prozent gerne in einer eigenen Wohnung oder Wohngemeinschaft leben. Lediglich würden nur 65 Prozent diesen Traum leben.

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Beteiligungsangebotes beträgt rund 29,6 Millionen Euro, bei einem Kommanditkapitalanteil von 18,4 Millionen Euro zuzüglich Agio. Anleger können sich ab 50.000 Euro zuzüglich drei Prozent Agio beteiligen. Ab dem Jahr 2014 sollen sie 5,5 Prozent der Einlage pro Jahr erhalten. Bis zur Objektübernahme der Studentenapartmentanlage in Frankfurt im November 2013 erhalten sie zeitanteilig 2,5 Prozent der Einlage per annum.

Insgesamt prognostiziert der Initiator bis zum Ende der geplanten Fondslaufzeit im Jahr 2024 für die Anleger laufende Auszahlungen aus der Vermietung und Verpachtung in Höhe von 64,5 Prozent und zusätzlich aus der Veräußerung der Objekte eine Schlussauszahlung von rund 102,7 Prozent. Die Restlaufzeiten der Miet- beziehungsweise Pachtverträge betragen dann noch durchschnittlich gewichtet rund acht Jahre. Den Verkaufserlös hat der Initiator auf Basis des 16,5-fachen der unterstellten Miete kalkuliert. Dies entspreche im Vergleich zum Einkaufsfaktor einem Abschlag einer halben Jahresnettomiete der für 2025 unterstellten Miete. Zudem hätten die Fondskonzeptionäre für beide Objekte einen Verkaufsabschlag in Höhe von etwa 950.000 Euro für Revitalisierungsmaßnahmen und Verkaufskosten eingeplant. (af)

Animation: FHH Fondshaus Hamburg

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Next new normal – Wie Corona die Assekuranz nachhaltig verändert

Ziemlich unvorbereitet hat die Corona-Pandemie im März 2020 die Assekuranz getroffen. Seitdem laufen die Geschäfte – in wirtschaftlich unsicheren Zeiten und unter komplett neuen Rahmenbedingungen. Wie gut das den Versicherern gelingt, zeigt eine aktuelle Studie der Versicherungsforen Leipzig.

mehr ...

Immobilien

Reform des Wohnungseigentumsgesetzes: Das sind die Änderungen

Im Herbst 2020 wird voraussichtlich die Reform des Wohnungseignetumsgesetzes (WEG) mit wesentlichen Änderungen in Kraft treten. Dr. Christian Waigel, Waigel Rechtsanwälte, hat die zum Teil erheblichen Änderungen für Eigentümer zusammengefasst.

mehr ...

Investmentfonds

Wirecard: Philippinische Behörden erwarten lange Ermittlungen

Im milliardenschweren Bilanzskandal beim Dax-Konzern Wirecard werden die Ermittlungen auf den Philippinen den Justizbehörden zufolge monatelang dauern. Die zuständige Anti-Geldwäsche-Behörde (AMLC) der Regierung in Manila überprüfe im Zusammenhang mit dem Skandal mittlerweile 50 Menschen und Organisationen, sagte AMLC-Direktor Mel Racela der Deutschen Presse-Agentur. “Wir werden jeden Stein umdrehen.”

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei Girokonto-Gebühren – Vergleichswebseite gestartet

Die erste unabhängige und kostenlose Internetseite zum Vergleich von Girokonten-Kosten ist an den Start gegangen. Der TÜV Saarland erteilte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dafür dem Vergleichsportal Check24 die Zertifizierung.

mehr ...

Sachwertanlagen

Private Equity Dachfonds steigert Platzierung bei Institutionellen

Die Private Equity Unternehmen Solutio AG und Pantheon haben ihren zweiten gemeinsamen Dachfonds Solution Premium Private Equity VII mit Zeichnungszusagen von 553 Millionen Euro geschlossen (“Final Closing”). Das seien zehn Prozent mehr als beim Vorgängerfonds.

mehr ...

Recht

Corona-Hilfskredite: Große Herausforderungen

Der Gesetzgeber hat auf die Coronakrise mit vielfältigen Maßnahmen zügig reagiert. Generell zielen die Maßnahmen darauf ab, die Folgen für Privatpersonen und Verbraucher abzufedern. Wie mit Krediten umzugehen ist, die an Unternehmen projektbezogen oder zur laufenden Finanzierung des Geschäftsbetriebs ausgereicht wurden. Gastbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Ferdinand Unzicker

mehr ...