HTB hat neuen Immobilien-Zweitmarktfonds in der Pipeline

Das Bremer Emissionshaus HTB will noch im ersten Quartal 2012 den Vertrieb seines fünften Zweitmarktfonds für Anteile an geschlossenen Immobilienfonds starten. Die reine Eigenkapitalofferte soll ein Volumen von rund 15 Millionen Euro haben.

HTB-Chef Lars Clasen
HTB-Chef Lars Clasen

Als Investitionsobjekte kommen bevorzugt Fonds in Betracht, die sich an Bürogebäuden, Einkaufszentren oder Hotels in Deutschland beteiligt haben.

HTB verfügt über langjährige Erfahrung im Geschäft mit Zweitmarkt-Fonds, sowohl im Schiffs- als auch im Immobiliensegment. Die erste Betongold-Offerte der Hanseaten mit einem Eigenkapitalvolumen von 16,2 Millionen Euro hat unter Nutzung günstiger Kurse Fondsanteile in einer Größenordnung von nominal 28 Millionen Euro erworben, für den Nachfolger wurden 14 Millionen Euro eingesammelt. Zum Portfolio zählen Anteile mit einem Nominalwert von 24 Millionen Euro.

Das dritte HTB-Beteiligungsangebot kam im Jahr 2010 auf den Markt und wurde zum Jahreswechsel mit einem Platzierungsstand von rund elf Millionen Euro geschlossen. Knapp die Hälfte hat der Initiator eigenen Angaben zufolge bereits investiert. Der vierte Immobilienzweitmarktfonds wird seit 2011 als Ansparkonzept vertrieben.

„Der Nachfolger führt die bewährte Strategie der breiten Streuung in verschiedene Standorte und Nutzungsarten fort und sorgt so für Ruhe im Kundenportfolio. Damit erfüllen wir die Bedürfnisse unserer Investoren nach Sicherheit und Stabilität“, so HTB-Geschäftsführer Lars Clasen zu Cash.Online.

Anleger sollen über die prognostizierte Laufzeit von elf Jahren Ausschüttungen zwischen fünf und sechs Prozent der Einlage per annum erhalten. Der Gesamtmittelrückfluss werde nach Prognosen der Hanseaten bei dem doppelten der Einlage vor Steuern im Jahr 2023 liegen. (af)

Foto: HTB

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