Sworn Capital bietet Beteiligung an Mobilfunkinfrastruktur in den USA

Das Berliner Emissionshaus Sworn Capital hat den Vertrieb des Private Placement Sworn Mobilfunkinfrastruktur gestartet, über das Anleger ab 200.000 Euro in bestehende Mobilfunkmasten in den USA investieren können. Im Herbst soll ein Publikumsfonds folgen.

Stefan Winter, Geschäftsführer bei Sworn Capital
Stefan Winter, Geschäftsführer bei Sworn Capital

Zu den Investitionskriterien zähle, dass jeder Mast bereits über einen langfristig vermieteten Antennenplatz verfüge, um von Beginn an regelmäßige Einnahmen zu erzielen. Die Infrastrukturofferte ist als reiner Eigenkapitalfonds mit Volumen von rund fünf Millionen Euro konzipiert, um Fremdfinanzierungsrisiken zu vermeiden. Über die vergleichsweise kurze Laufzeit von fünf Jahren sollen die Masten eine Gesamtzahlung von 139 Prozent der Einlage erwirtschaften, ab 2015 sind halbjährliche Ausschüttungen in Höhe von sieben Prozent jährlich kalkuliert.

„Anleger suchen neben attraktiven Renditen und hoher Sicherheit zunehmend nach sinnvollen und nachhaltigen Investitionen, um etwas Positives bewirken zu können. Durch den notwendigen Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur in der gesamten Welt wird die Vernetzung der Menschen immer weiter vorangetrieben, was Innovationen fördert und erheblichen Vorteile für Wirtschaft und Gesellschaft schafft: zusätzliche Arbeitsplätze, bessere Bildungsmöglichkeiten und umfassendere Gesundheitsdienstleistungen“, fasst Sworn-Geschäftsführer den Investitionsnutzen des Fonds „Sworn Mobilfunkinfrastruktur“ zusammen. Ein vergleichbares Konzept gab es bereits im Jahr 2010 aus dem Hause BAC Berlin Atlantic Capital, für das Winter damals tägtig war.

In den USA sei es bereits seit rund 20 Jahren üblich, dass die Mobilfunkanbieter keine eigenen Mobilfunkmasten mehr besitzen. Stattdessen seien diese in der Hand von Mastbetreibern, bei denen die Mobilfunkunternehmen Antennenplätze anmieten. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Smartphones, Tablet-PCs, Laptops und anderen Mobilgeräten werde das Datenaufkommen in den Mobilfunknetzen auch weiterhin steigen. Hierdurch sowie durch neue Übertragungstechniken müssten die Mobilfunkanbieter langfristig erheblich in den Ausbau ihrer bereits heute überlasteten Mobilfunknetze investieren und zusätzliche Antennenplätze anmieten, was die positive wirtschaftliche Entwicklung der Mastbetreiber fortsetzen dürfte.

„Als Infrastrukturinvestments bieten Mobilfunkmasten den Vorteil, dass die sich unabhängig von den Kapitalmärkten und konjunkturellen Schwankungen entwickeln und so das Portfolio stabilisieren“, erläutert Sworn-Geschäftsführer Stefan Winter. „Mit unserem Beteiligungsangebot Sworn Mobilfunkinfrastruktur bieten wir Anlegern daher eine echte Investitionsalternative.“

Foto: Sworn Capital

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