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21. Juni 2013, 11:14
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Steigende Nachfrage bei KG-Fonds

Die auf Beteiligungen spezialisierte Vertriebsplattform Dima24.de verzeichnet seit Anfang Juni eine steigende Nachfrage bei Geldanlagen im Mantel klassischer geschlossener Fonds.

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Renate Wallauer, Dima24.de

Vorteile der alten Rechte sichern

„Gerade Anleger, die bereits Erfahrung mit geschlossenen Fonds haben, wollen sich die Vorteile der alten Rechte sichern, bevor im Juli die europäische AIFM-Richtlinie den alternativen Investmentfonds neue Verfahren und Strukturen vorschreibt“, sagt Dima24.de-Geschäftsführerin Renate Wallauer.

Steuern und Kosten stehen im Vordergrund

Vor allem die Themen Steuer, Mindestbeteiligung und Kosten veranlassen erfahrene Anleger dazu, noch vor dem Stichtag zu investieren.

„Aktuell können Investitionen in geschlossene Fonds im Ausland bei Doppelbesteuerungsabkommen steuerfrei zurückgeführt werden. Das geht in Zukunft nicht mehr“, erklärt Wallauer.

Neu ist ab Ende Juli auch eine Mindestzeichnungssumme von 20.000 Euro für Ein-Objekt-Fonds. Wallauer: „Anleger, die ihr Investment breiter streuen möchten, nutzen jetzt noch die Chance, ihr Geld auf mehrere Fonds zu verteilen.“

Die Regulierung, die den Schutz der Verbraucher verbessern soll, wird zudem auch die Verwaltungskosten spürbar erhöhen, etwa durch die Einrichtung externer Verwahrstellen und die Gründung einer BaFin-genehmigten Kapitalverwaltungsgesellschaft, so Wallauer.

Enge Terminfrist

Gemäß AIFM-Regelung muss der Fonds-Initiator das Geld der Anleger zum Stichtag am 22.07.2013 voll investieren haben, eine Unterschrift oder die Einzahlung auf das Fondskonto durch den Anleger reichen hier nicht.

„Manche der Fonds nach altem Recht haben daher ihr Platzierungsende schon einige Tage oder auch Wochen vor dem Stichtag festgesetzt.

Wer sich für ein Investment nach dem alten Modell interessiert, sollte sich rechtzeitig über die geltenden Fristen informieren”, erklärt die Expertin. (mh)

Foto: Dima24.de

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