Wohnungen: Top 3 beim Mietpreiswachstum

1. Barcelona: Der Spitzenreiter verzeichnete im vergangenen Jahr einen deutlichen Anstieg der Mietpreise für Einzimmerwohnungen. Der Durchschnittspreis pro Monat stieg von 1.111,61 Euro im ersten Quartal 2018 auf 1.228,58 Euro im ersten Quartal 2019. Am auffälligsten ist der starke Anstieg im vergangenen Quartal; im Vergleich zu Q4 2018 sind die Preise um 7,80 Prozent gestiegen.

2. Madrid: Dort, wo die Preise vergangenes Jahr am stärksten stiegen, scheinen sie sich insgesamt zu stabilisieren. Dieses Quartal weist jedoch immer noch einen deutlichen Anstieg der Mieten für Studio-Apartments um 7,79 Prozent auf. Hier ist die durchschnittliche Monatsmiete von 750,34 Euro auf 818,23 Euro gestiegen – und bei Einzimmerwohnungen um 2,31 Prozent auf 1.097,52 Euro.

3. Berlin: Die deutsche Hauptstadt gehört zu den drei Städten, in denen die Mieten am stärksten steigen, und ersetzt damit Rotterdam, das den dritten Platz im vergangenen Quartal belegte. Dies ist vor allem auf einen Anstieg der Mietpreise für Einzimmerwohnungen zurückführen, die derzeit bei einem Durchschnitt von 1.096,38 Euro liegt. Innerhalb eines Jahres stiegen diese um 6,91 Prozent und allein von Q4 2018 bis Q1 2019 um 3,80 Prozent.

Ist eine Obergrenze erreicht?

„Die durchschnittlichen Mietpreise sind im vergangenen Jahr in allen sieben untersuchten Städten gestiegen. Langsam zeichnet sich allerdings ein Trend ab: Wir scheinen uns einem gewissen Maximum anzunähern. Zwar ist eine dieses noch nicht erreicht, doch der Preisanstieg verlangsamt sich“, sagt Djordy Seelmann, CEO von Housing Anywhere.

„Diese Entwicklung lässt sich allerdings nicht darauf zurückführen, dass beispielsweise mehr Wohnraum zur Verfügung steht. Vielmehr zeigt sie, dass Mieter schlichtweg nicht in der Lage sind, mehr für eine Wohnung zu bezahlen. Es ist dringend notwendig, das Angebot an Zimmern und Wohnungen zu erhöhen. Nur so ist eine Lösung für die Probleme auf dem Wohnungsmarkt für Studierende und Berufseinsteiger in ganz Europa möglich.“

Seite drei: Treiber für die steigende Nachfrage

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