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11. Dezember 2008, 00:00
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Immoaktien noch schwächer als der Dax

Deutsche Immobilienaktien haben in 2008 deutlichere Kursverluste hinnehmen müssen als der Dax. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Vergleichs der Aktienkursentwicklung deutscher Immobiliengesellschaften im Prime Standard des Hamburger Beratungsunternehmens Kirchhoff Consult.

Laut der Studie lag der durchschnittliche Kursverlust der Immobilien-AGs im Jahr 2008 bei bislang rund 65 Prozent. Zum Vergleich habe der Dax im gleichen Zeitraum 41 Prozent eingebüßt. Unter den 20 deutschen Immobilienaktien im Prime Standard verzeichneten Estavis (minus 87 Prozent), Colonia Real Estate (minus 86 Prozent) und IVG (minus 85 Prozent) die höchsten Kursverluste. Die geringsten hätten die Unternehmen FranconoWest (minus 5 Prozent), Deutsche Euroshop (minus 9 Prozent) und Alta Fides (minus 15 Prozent) hinnehmen müssen.

Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung: Die Kursentwicklung verläuft unabhängig von der Größe (Market Cap) derUnternehmen. So landet das Schwergewicht IVG auf dem drittletzten Platz; Gagfahbelegt einen mittleren Rang und die Deutsche Euroshop ist Zweiter.

Unter den besten drei Unternehmen weisen FranconoWest und Alta Fides lediglich einen Streubesitz von 8,6 respektive 1,2 Prozent auf.

Laut Kirchhoff Consult machen Investoren – ausgelöst durch die internationale Hypothekenkrise – bereits seit der zweiten Jahreshälfte 2007 einen großen Bogen um Immobilienaktien. Dieser Trend sei durch die weltweite Finanzkrise im Jahr 2008 noch deutlich verstärkt worden. (te)

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